Fünf neue Kameraden konnte Stadtbrandmeister Olaf Rieken in die Ortswehren Jever und Cleverns aufnehmen: Marie Evers, Melissa und Tobias Helmerich, Tobias Podein und Kai Behrends wechselten aus Jevers Jugendfeuerwehr in die Reihen der Aktiven. Marie Evers verstärkt die Clevernser Wehr. Kreisbrandmeister Gerd Zunken freute sich beim traditionellen Heringsessen im Parkhaus Moorwarfen, mit dem sich die Stadt Jever für den Einsatz der Feuerwehrleute bedankt, über den Nachwuchs: „Wenn wir noch mehr Frauen in die Feuerwehren bekommen, macht uns der demografische Wandel nichts mehr aus.“ Frieslands stellvertretender Landrat Gustav Zielke wünschte den Kameraden, dass sie allzeit sicher nach Hause zurückkehren, „denn Sie sind uns wert und teuer“, sagte er. Auch Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt dankte den Aktiven für ihren Einsatz. Alle Redner hielten ihre Beiträge sehr kurz – an dem Abend wurde den Feuerwehrleuten nochmals der Werbefilm vorgeführt, den Foltje Uber, Kai Weber, Kai Behrends, Mitja Neumann und Axel Martens mit ihren Kameraden gedreht hatten. „Ich fürchte, Ihr müsst den Film neu drehen: da sind ja noch die alten Melder zu sehen“, scherzte Zunken: Im Oktober erhalten alle Feuerwehren in Friesland die neuen Melder.

Auf 60-jähriges Bestehen blickt das Technische Hilfswerk (THW) Jever in diesem Jahr zurück. Gefeiert wird das auf dem Brüllmarkt, 14. Oktober: Von 11 bis 18 Uhr lädt die THW-Ortsgruppe Jever am Von-Thünen-Ufer zu einer Fahrzeug- und Geräteschau ein. Der Festakt mit geladenen Gästen ist für den 19. Oktober geplant. Um auf die Arbeit des THW und aller anderen im Katastrophenschutz beteiligten Verbände und Organisationen aufmerksam zu machen, hat Erhard Bruns vom THW in der Volksbank Jever am Schlossplatz eine Ausstellung organisiert: Die Schautafeln zeigen die Arbeit des Katastrophenschutzes und sollen Kinder und Jugendliche ermuntern, den Nachwuchsorganisationen beizutreten. „Wir müssen das Thema Selbstschutz wieder mehr in die Köpfe der Menschen bringen“, sagte Bruns: Kaum einer wisse, wie er sich im Katastrophenfall zu verhalten habe. Landrat Sven Ambrosy, als oberster Katastrophenschützer im Kreis Schirmherr des THW-Jubiläums, erinnerte daran, dass die Kommunen auf freiwillige Katastrophenschützer angewiesen sind: „Denn die Bundeswehr als Helfer im Zivilschutz ist seit Ende des Kalten Kriegs nicht mehr unbedingt verfügbar“, sagte er mit Blick auf die Auslandseinsätze. Ob Zugunglück, Großbrand, Deichbruch oder Ölkatastrophe – „wir müssen alles üben und für alles bereit sein“, sagte er und fügte hinzu: „In der Hoffnung, dass wir es nie anwenden müssen.“

A n der Grenze des ostfriesischen Dorfs Dose zum benachbarten Sandelermöns stellt die ehemalige Clevernserin Hanne Oltmanns Aquarelle mit floralen Motiven im Gasthaus „Brauner Hirsch“ aus. Mit dieser Ausstellung will sie dazu beitragen, das historische Gasthaus wiederzubeleben, das ihre Schwester Hilke Kunze mit ihrem Ehemann Stefan seit einem halben Jahr erfolgreich bewirtschaftet. Die Osnabrücker Künstlerin wurde 1951 in Cleverns geboren und wohnte an der Ringstraße bei ihren Eltern Helmut und Friedel Oltmanns. Bereits in ihrer Schulzeit zeichnete sie sich durch künstlerisches Talent aus. In Osnabrück wohnt sie seit 1973, ist verheiratet und hat zwei Kinder. In Seiden- Öl- und Aquarellmalerei erwarb sie sich zusätzliche Kenntnisse und wurde freiberufliche Malerin. Mit vier weiteren Osnabrücker Künstlerinnen hat sie sich zur Malgruppe „Querbeet Osnabrück“ zusammengeschlossen. Die n Ausstellungen der Gruppe waren in Stadt und Landkreis Osnabrück zu sehen.