Heidmühle - Echte Derbystimmung unter Flutlicht, noch dazu vor großer Kulisse, dürfte am Freitagabend (20 Uhr) im Klosterpark aufkommen, wenn der Heidmühler FC als Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga Staffel A den ärgsten Verfolger SV Wilhelmshaven zu Gast hat. Schon das Hinspiel zwischen diesen beiden Mannschaften hatte es in sich.
Damals schien das Team von HFC-Coach Daniel Oleksyn in einer hitzigen Partie durch zwei Treffer nach der Pause schon auf die Siegerstraße eingebogen zu sein, ehe sich die Jadestädter in der packenden Schlussphase beim 2:2 noch einen Punkt erkämpften. „Wir haben 75 Minuten vieles richtig macht, aber am Ende zwei Punkte liegen gelassen“, bedauert Oleksyn. Im Rückspiel gelte es, auch in den letzten 15 Spielminuten noch voll bei der Sache zu sein.
Kein weiteres Selbstvertrauen
Beide Teams konnten sich am vergangenen Wochenende kein weiteres Selbstvertrauen für das Prestigeduell holen. Während der HFC beim TSV Abbehausen nicht über ein 1:1 hinauskam, patzte der SVW im Jadestadion gegen Obenstrohe (1:2).
„Wir müssen wieder mehr Sicherheit in unser Passspiel bekommen, um zu Hause unser schnelles Kombinationsspiel aufziehen zu können“, nennt Oleksyn den Schwerpunkt der Trainingswoche: „Außerdem benötigen wir gegen den SVW eine funktionierende Defensive – und die fängt nicht erst bei der Viererkette an.“ Da müsse seine Elf noch geschlossener auftreten, „damit hinten endlich mal wieder die Null steht“.
Rückkehrer zwischen HFC-Pfosten
Zwischen den Pfosten wird dabei – wie schon in Abbehausen – Rückkehrer Marco Maaß stehen. Der ehemalige Regionalliga-Torhüter (SSV Jeddeloh), der 2019/2020 schon einmal für den HFC auflief, war reaktiviert worden, weil die etatmäßige Nummer eins Lukas Gerdes wegen einer Ellenbogenverletzung bis zum Jahresende ausfällt und die Nummer zwei Jonas Besuden gesundheitlich angeschlagen ist. „Marco trainiert schon seit drei Monaten wieder bei uns mit“, freut sich Oleksyn über diese Verstärkung.
Allerdings stehen hinter den Einsätzen mehrerer angeschlagener Leistungsträger große Fragezeichen: Niklas Fasshauer, Alexander Koscheck, Aaron Siebert und Julien Stresow. Derweil wird Steffen Lücht wegen Leistenproblemen in diesem Jahr nicht mehr auflaufen können.
