Heidmühle - Fußball-Bezirksligist Heidmühler FC ist seiner Favoritenrolle gegen den ESV Wilhelmshaven beim 7:2 (3:1)-Erfolg am Freistabend voll gerecht geworden. Der gastgebende Tabellenführer ließ sich vom Schlusslicht nicht ärgern und fuhr einen nie gefährdeten Heimsieg ein. „Pflichtaufgabe erfüllt!“, brachte es HFC-Co-Trainer Fabian Klische, der den ortsabwesenden Coach Daniel Oleksyn im Klosterpark an der Seitenlinie vertrat, auf den Punkt.
In der sechsten Minute hatte Lasse Patelt bereits zur 1:0-Führung getroffen. Diese baute Julien Stresow aus (22.). Der ESV kam durch Lucca Kunde zwar zum 2:1-Anschlusstreffer (35.), doch Dennis Haarmann stellte in der 41. Minute die 3:1-Pausenführung für die klar favorisierten Heidmühler her.
In der 55. Minute verwandelte Tom Horn einen Strafstoß nach Foul an Henrik Wendt zum 4:1. Wenig später machte er mit einem 18-Meter-Freistoß zum 5:1 (59.) sowie mit dem 6:1 (63.) einen lupenreinen Hattrick perfekt. Mit nun 13 Saisontreffern führt der HFC-Stürmer die Torjägerliste der Staffel A weiterhin souverän an.
Im Anschluss gelang Wilhelmshavens Tobias Heuer noch etwas Ergebniskosmetik (6:2/68.), ehe Aaron Siebert mit dem 7:2 den Deckel drauf machte (88.). „Wir haben das Spiel von der ersten Minute an dominiert, ESV war der erwartet tiefstehende Gegner“, bilanzierte Klische. „Wir hatten uns vorgenommen, den Ball sicher in unseren Reihen zirkulieren zu lassen, bis wir die Lücken finden, dann Tempo in die Umschaltbewegung zu legen – und das ist gut gelungen“, lobte er.
Klische weiter: „Die Tore waren, bis auf die beiden Standards, zudem alle gut herausgespielt.“ In der zweiten Hälfte habe sein Team allerdings einen Gang zurückgeschaltet: „Das kann man den Jungs auch nicht verdenken. Etwas ärgerlich waren die beiden Gegentore schon. Dennoch: Die Jungs haben den Matchplan klasse umgesetzt, und alle 15 eingesetzten Spieler haben ihre Sache gut gemacht. Wir sind sehr zufrieden.“

