Hooksiel - Das Thema rund um den zukünftigen Betrieb des frisch renovierten Restaurants im Meerwasser-Hallenwellenbad in Hooksiel köchelt weiter. Bislang, so scheint es, sind die Fronten zwischen Investor Carsten Hippenstiel und der Wangerland Touristik GmbH mit ihrer Gesellschafterversammlung, dem Rat der Gemeinde Wangerland, verhärtet. Darum, so ein Gesellschafter-Entscheid, sollte dem Pächter Hippenstiel der Pachtvertrag zum 31. Mai gekündigt werden. Unter anderem, weil Zusagen, das Restaurant am 1. Mai zu eröffnen, nicht eingehalten worden seien.

Das Vertrauen im Rat scheint der Investor mittlerweile scheinbar verspielt zu haben. Und dabei hatte Hippenstiel erst kürzlich mit der Wittmunder Familie Özgün einen möglichen Betreiber vorstellt. Unterschrieben ist jedoch noch nichts. Die Familie, die übrigens bis zu zehn Mitarbeiter mitbringen würde, will das bisherige Restaurant „Die Mühle“ in Wittmund aufgeben und kann sich das Restaurant am Hallenwellenbad als neuen Standort gut vorstellen. Somit scheint die Betreiberfrage gelöst. Aber kommt die Präsentation eventuell doch zu spät? Die geforderte Auflösung des Pachtvertrages könnte ein Indiz dafür sein.

Zinar Dag (von links), Zeynal Özgün, und Dicle Özgün wollen das Restaurant im Wellenbad übernehmen. Vermittelt hat den Kontakt Adil Deniz (Zweiter von links).

GASTRONOMIE IN HOOKSIEL Gastrofamilie will das Restaurant im Hallenwellenbad betreiben

Sebastian Urbanczyk
Hooksiel

Nach Informationen unserer Zeitung allerdings soll sich der Verwaltungsausschuss (VA) Anfang kommender Woche noch einmal mit dem Thema beschäftigen. Im Raum steht, die Frist für eine Eröffnung des Restaurants für Carsten Hippenstiel noch einmal bis Ende Juni zu verlängern. Je nachdem wie der VA entscheidet, wird das dann vermutlich aber wirklich die letzte Chance sein, eine leerstehende Gastronomie in Hooksiel zu vermeiden.

Kommentar
Die Familie Özgün aus Wittmund will das neue Restaurant im Meerwasser-Hallenwellenbad in Hooksiel betreiben.  n

KOMMENTAR ZUM RESTAURANT IM WELLENBAD HOOKSIEL Was lange währt, wird wirklich gut?

Sebastian Urbanczyk
Sebastian Urbanczyk
Sebastian Urbanczyk Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt