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NWZonline.de Region Friesland

Gebetet, gemalt und georgelt

17.05.2016

Zum Pfingstgottesdienst hatte der ökumenische Arbeitskreis, an dem die katholische Kirchengemeinde, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde und die evangelisch-freikirchliche Gemeinde beteiligt sind, am Pfingstmontag eingeladen. Unter dem Motto „Der lange Atem“ wurde dem Geist Gottes und dem Atem der Menschen in alltäglichen und besonderen Lebenslagen nachgespürt. Die Predigt hielt Pastor Peter Löffel aus Dangastermoor. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor Varel unter der Leitung von Michael Karußeit begleitet.

In der zu Pfingsten eröffneten Ausstellung „Ein Gedicht – viele Bilder“ zeigen die Künstler des Kunstraum Zollamt am Vareler Hafen die Umsetzung ihrer vielfältigen Wahrnehmungen zu einem Thema. Die Idee, ein Gedicht zu visualisieren, es durch das unterschiedliche Verstehen in seiner Vielfalt zu veranschaulichen, hatte die Kunstraum-Mitglieder seit einiger Zeit beschäftigt.

Schon die Auswahl des Gedichtes war alles andere als einfach. Unabhängig davon gab es eine Kontroverse über den umstrittenen Essay „Der letzte Deutsche“ von Botho Strauss. Dieser Disput hatte Chaim Weddinger zu einem Gedicht provoziert. Als nun am Jahresanfang bei einem Kunstraum-Treffen diese Zeilen von Weddinger vorgestellt wurden, waren allen Beteiligten von den Gedichtszeilen „Ich will euch, tanzt um mich oder weicht mir aus, helft uns, will ich tanzen um euch“ stark beeindruckt, so dass der Konsens in der Gruppe dann doch schnell gefunden war.

So machten sich die Maler Helmut Wahmhoff und Norbert Friebe, die Fotografen Martin Otto und Gunnar S. Voigt sowie der Grafiker Norbert Ahlers an die Umsetzung ihrer Sichtweisen zu diesem Gedicht mit ihren jeweiligen künstlerischen Mitteln. Herausgekommen sind 27 ganz unterschiedliche Arbeiten, die eine breite Interpretation des Themas darstellen. Die Ausstellung mit diesem ungewöhnlichen Dialog zwischen den Kunstformen ist bis zum 11. Juni jeweils sonnabends und sonntags von 13 bis 17 Uhr in der Galerie an der Straße Am Hafen 1 zu sehen.

Gebannt lauschten die Jury-Mitglieder bei der Wahl zur siebten Vareler Mühlenkönigin am Pfingstsonnabend, als sich die Bewerberinnen vorstellten. Die Ratsvorsitzende Hannelore Schneider erschien, obwohl sie eine hartnäckige Erkältung plagte. Der Heimatvereinsvorsitzende Hans-Georg Buchtmann kam direkt von der Bühne, auf der er als Mitglied des Shanty-Chors „De Freesen ut Varel“ kurz zuvor noch sang. Er zog sich nicht einmal um und saß in seiner Sänger-Uniform mit weißen Schuhen, weißer Hose, blauer Jacke und rotem Halstuch am Jurortisch. Es werteten auch Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, Ulf Behrmann vom Autohaus Tönjes in Varel, das das Siegerauto sponserte, sowie die ehemalige Mühlenkönigin Janina Padecken. Sie wählten Julia Heil zur neuen Majestät. Prinzessin wurde Luisa Jankowski.

Während die Jury zur Entscheidungsfindung tagte, sorgte „Don Alfredo“ mit seiner Drehorgel für die Unterhaltung. Der Musiker, der eigentlich Alfred Eden heißt, spielte viele bekannte Titel und lud am Pfingstsonnabend im Mühlengarten zum Mitschunkeln ein.

Ein großes Dankeschön sprachen die scheidende Mühlenkönigin Janina Padecken und die Mühlenprinzessin Sabrina Sievers nach dem Ende ihrer Amtszeit am Pfingstsonnabend ihren Müttern aus. „Ihr habt uns in dem vergangenen Jahr immer begleitet und uns beim Anziehen der Kleider geholfen“, sagte Sabrina und überreichte Blumensträuße.

Am Pfingstsonnabend wurde der dritte Brieftaubenpreisflug ab Borken in Nordrhein-Westfalen über 200 Kilometer gestartet. Die 693 Tauben erreichten zügig ihre Schläge. Die Tauben der Vareler Züchter zeigten auf diesem Flug wiederum ihre gute Form. So ging der erste Platz an eine Taube von Fritz Köpke. Auf den Plätzen acht und 13 folgten Vögel der Züchter Carsten Ebeling und Erwin Hurling. Im Gesamtergebnis flogen diesmal die Tauben der Züchter Fritz Köpke (31 Tauben/22 Preise), Carsten Ebeling (50 Tauben/23 Preise) und Heinrich Mack (25 Tauben/11 Preise) hervorragend. Der nächste Auflass laut Reiseplan ist an diesem Wochenende in Eschweiler über die Distanz von 320 Kilometern.

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