Bentstreek -
Im Naturschutzgebiet Stapelermoor finden Gehölzarbeiten statt, die die Ökologische Nabu-Station Ostfriesland beauftragt hat. Die Arbeiten sind mit dem Kreis Wittmund und der Gemeinde Friedeburg abgestimmt. Mit den Gehölzarbeiten soll die Qualität der Moorflächen abgesichert werden, zudem sollen so mit weiteren Maßnahmen im Sommer die Wasserstände in dem teilabgetorften Hochmoor stabilisiert werden. Das Stapeler Moor ist ein FFH-Gebiet, das zum europäischen Natura-2000-Netz gehört. Durch die Teilabtorfung wurde das Gebiet aber zusehends entwässert, immer mehr Birken, Späte Traubenkirschen und Kiefern sind in die Flächen eingewandert, so dass die Weiterentwicklung zum geschlossenen Wald drohte. Damit würden aber seltene Pflanzen wie die Moosbeere, Rosmarinheide, der Sonnentau und Wollgräser ihren Lebensraum verlieren und damit würden auch Insektenarten verschwinden, die von diesen Pflanzen leben. Mit den Gehölzarbeiten sollen Erdarbeiten im Spätsommer vorbereitet werden. Das jetzt anfallende Holz wird von den mit den Arbeiten betrauten Zeteler Unternehmen energetisch verwendet, ein Teil wird aber auch für den Bau von Reptilienverstecken genutzt. Mit den Maßnahmen werde auch Klimaschutz betrieben, da durch die Wiedervernässung weniger CO
Gehölzarbeiten im Stapeler Moor Wie Klimaschutz mit der Kettensäge geht
Das Stapeler Moor
Nabu
