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NWZonline.de Region Friesland

Gemeinde Bockhorn erkundet

01.11.2018

Fast 50 Alt- und Neubürger der Gemeinde Bockhorn haben an der geführten Bustour durch die Gemeinde Bockhorn teilgenommen. Angeboten und organisiert hatte sie der Verein für Heimatgeschichte. Informativ kommentierten unterwegs die kundigen Vereinsmitgliedern Margrit Hayen, Manfred Juds und Ewald Spiekermann. Start war bei drei historischen Bauten: St.-Cosmas-und-Damian-Kirche, Glockenturm und Hemken-Haus (OLB) mit der imposanten Rokokotür aus dem Jahr 1754. Weiter ging es über die Steinhauser Straße vorbei am ältesten Wohnhaus in Bockhorn (erbaut 1648) sowie den ehemaligen Standorten von Sägewerk und Ziegeleien. In Steinhausen konnten die Teilnehmer das Bahnhofsgebäude und alte Schulgebäude sehen, die noch erhalten sind und als Wohnhäuser genutzt werden. Vorbei am sogenannten Seefahrtsdenkmal und am Windpark Hiddels ging die Fahrt nach Ellenserdammersiel, einst auch mit eigenem Bahnhof und mit Hafen. Durch Petersgroden mit dem Schöpfwerk Petershörn führte die Tour bei kurzweiligen wie detaillierten Informationen zu Groden und Deichen zum nördlichsten Punkt der Gemeinde am Jadebusen. Der Gegenpol Bockhorns in Jührdenerfeld ist immerhin etwa 20 Kilometer Luftlinie entfernt! Die geringste Breite besteht bei Ellenserdammersiel in Richtung Blauhand mit etwa 2 Kilometern. Die größte Breite liegt im Süden bei Bockhornerfeld/Moorwinkelsdamm mit etwa 7 Kilometern. Diese und weitere Informationen zu Wirtschaft, Kultur und Geschichte vermittelten die Reiseführer auf der weiteren Reise durch die Ortschaften der Gemeinde: Blauhand, Kranenkamp, Osterforde (den Grafenweg benutzte Graf Anton Günther auf seinen Reisen zwischen Oldenburg und Jever), Grabstede, Grabstederfeld, Bredehorn und Moorwinkelsdamm. Die südlichsten Regionen des Gemeindegebietes mit Bockhornerfeld und Goehlriehenfeld mussten einer nächsten Informationstour vorbehalten bleiben. Zum Schluss gab es Kaffee und Tee. Der Verein für Heimatgeschichte will nach dieser Bustour in lockerer Folge Begegnungen in gemütlicher Runde anbieten, bei denen Interessantes zur Historie der Gemeinde Bockhorn, „von Land und Leuten“ berichtet werden soll. Dazu wird es in dieser Zeitung rechtzeitig Ankündigungen geben.

Mit dem Lied „Wir grüßen euch alle“ hieß der Frauenchor Bockhorn unter der Leitung von Elisabeth Wehking die Gäste zum „Bunten Singnachmittag“ im Hotel Hornbüssel willkommen. Erstmals dabei war der Männergesangverein Remels unter der Leitung von Mathias Bösch. Weiterhin trug der Gemischte Chor Altjührden, Leitung Hanna Pfaffer, zum Gelingen der Veranstaltung bei. Barbara Schweizer, Vorsitzende des Frauenchores, freute sich zu Beginn der gelungenen Veranstaltung über die große Resonanz im voll besetzten Saal des Lokales. Die Gemeinde Bockhorn war vertreten mit den stellvertretenden Bürgermeistern Katja Lorenz und Thorsten Krettek. Zu Gast war auch Gerhard Brunken, Präsident des Oldenburgischen Sängerbundes. Nach dem musikalischen Auftakt stärkten sich die Besucherinnen und Besucher zunächst. Die von den Mitgliedern des Frauenchores gebackenen Kuchen schmeckten allen sehr gut. Weiter ging es dann mit dem Auftritt der Sängerinnen und Sänger aus Altjührden. Sie trugen unter anderem die Lieder „Goldener Herbst“ und „Bunt sind die Wälder“ vor. Die Sänger aus dem ostfriesischen Remels beeindruckten die Zuhörer mit Stücken wie „Jeder Tag ein Sonnentag“ und der „Der Löwe schläft heut’ Nacht“.

Nach einer Pause ging es mit dem Programm weiter. Die Auftritte der Chöre begleiteten die Gäste mit lautstarkem Beifall. Mit „Die Gedanken sind frei“ verabschiedeten sich die Sängerinnen und Sänger mit einem gemeinsamen Lied.

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