Jever/Aurich/Oldenburg - Belastend und anstrengend – so erlebte Christoph Rickels den jüngsten Gerichtstag in seinem jahrelangen Rechtsstreit. Doch aufgeben kommt für den heute 35-Jährigen nicht in Frage. Alles werde er geben, um noch zu seinem Recht zu kommen, sagte der gesundheitlich schwer gezeichnete Mann am Freitag vor dem Oberlandesgericht Oldenburg.
Um jenen Tag im September 2007, als ein Nebenbuhler Rickels vor einer Disco in Aurich zu Boden streckte, geht es in der juristischen Aufarbeitung mittlerweile nicht mehr. Der Täter wurde zu einer Zahlung von 200.000 Euro verurteilt, die dieser allerdings nicht aufbringen kann. Und hier fängt ein neuer juristischer Streit an: Der damalige Anwalt habe ihn nicht rechtzeitig aufgeklärt, dass er die Versicherung des Mannes direkt belangen könnte – so sagt Rickels. Er verklagte den Juristen. Das Landgericht Aurich ließ sich nicht überzeugen. Doch das Oberlandesgericht Oldenburg hat sich der Sache angenommen. Der 14. Zivilsenat unter der Vorsitzenden Richterin Susanne Kläne lässt sich nochmal genau erklären, was in den entscheidenden Gesprächen zwischen Rickels und dessen damaligem Anwalt im Oktober und November 2011 besprochen wurde – und was nicht.
Eine Entscheidung steht nach der Verhandlung am Freitag aus. Christoph Rickels, der in Jever lebt, hofft, dass ein Verkündungstermin Ende September Klarheit bringt. „Am 28. September fällt entweder ein Urteil, oder die Beweisaufnahme geht von vorn los“, sagte Rickels unserer Zeitung. Aufzugeben – das klommt für ihn nicht in Frage. Auch wenn die langen Prozesse fast über seine Kräfte gehen.
Jever/Aurich/Oldenburg - Belastend und anstrengend – so erlebte Christoph Rickels den jüngsten Gerichtstag in seinem jahrelangen Rechtsstreit. Doch aufgeben kommt für den heute 35-Jährigen nicht infrage. Alles werde er geben, um noch zu seinem Recht zu kommen, sagte der gesundheitlich schwer gezeichnete Mann am Freitag vor dem Oberlandesgericht Oldenburg.
Um jenen Tag im September 2007, als ein Nebenbuhler Rickels vor einer Disco in Aurich zu Boden streckte, geht es in der juristischen Aufarbeitung mittlerweile nicht mehr. Der Täter wurde zu einer Zahlung von 200 000 Euro verurteilt, die dieser allerdings nicht aufbringen kann.
Und hier fängt ein neuer juristischer Streit an: Der damalige Anwalt habe ihn nicht rechtzeitig aufgeklärt, dass er die Versicherung des Mannes direkt belangen könnte – so sagt Rickels. Er verklagte den Juristen. Das Landgericht Aurich ließ sich nicht überzeugen. Doch das Oberlandesgericht Oldenburg hat sich der Sache angenommen. Der 14. Zivilsenat unter der Vorsitzenden Richterin Susanne Kläne lässt sich noch mal genau erklären, was in den entscheidenden Gesprächen zwischen Rickels und dessen damaligem Anwalt im Oktober und November 2011 besprochen wurde – und was nicht. Die Aussagen gehen auseinander.
Eine Entscheidung steht nach der Verhandlung am Freitag aus. Christoph Rickels, der in Jever lebt, hofft, dass ein Verkündungstermin Ende September Klarheit bringt. „Am 28. September fällt entweder ein Urteil, oder die Beweisaufnahme geht von vorn los“, sagte Rickels unserer Zeitung. Aufzugeben – das kommt für ihn nicht infrage. Auch wenn die langen juristischen Prozesse fast über seine Kräfte gehen.
Mut gibt ihm die Resonanz auf seine Initiative „First Togetherness“, die zu Gewaltfreiheit aufruft. „Ich bin ein authentisches Beispiel für die schlimmen Folgen der Gewalt“, begründet Rickels, warum er unter anderem von Schulen eingeladen wird, um über sein Schicksal zu erzählen. Ein kämpferischer Charakter – auch damit will Rickels ein Vorbild sein.

