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NWZonline.de Region Friesland

Geworfen, geschossen und gemahnt

28.11.2014

Bereits zum zehnten Mal haben die Boßeler des Klootschießer- und Boßelervereins (KBV) Zetel-Osterende die Heinrich-Bohlen-Gedenk-Plakette ausgeworfen. Insgesamt hatten sich 38 Werferinnen und Werfer angemeldet. Es entstanden daher 19 Teams, die sich wie immer ins Zeug legten, um sich auf der begehrten Plakette zu verewigen. Mit Nils Blenke und Hergen Hullen ging die Plakette an zwei Boßeler, die schon einmal den Sieg davon trugen – wenn auch mit anderen Partnern. Hergen Hullen gewann nun sogar schon zum dritten Mal bei diesem Wettkampf. Mit einem Ergebnis von 927 Meter wurden die beiden diesmal mit über 100 Meter Vorsprung Erster. Aber auch die Ergebnisse der anderen Teams konnten sich sehen lassen: Auf Platz 2 kamen Sven Gärtner und Inge Jelitte mit 814 Metern, auf Platz 3 schafften es Merle Bödecker und Sven Kache mit 811 Metern. Johannes David hatte den weitesten Wurf (178 Meter) und auch das beste Einzelergebnis (499 Meter). Bei der Jugend kam Nils Blenke mit 146 Meter auf den weitesten Wurf und belegte dadurch mit 490 Meter auch den ersten Platz in der Einzelwertung. Für die Verköstigung der Spieler hatte das Organisationsteam um Anne Janßen und Kuni Oetjen gesorgt. Ein besonderer Dank des Vereins geht auch an Meike und Uwe Hullen. Bei ihnen findet in jedem Jahr das Werfen statt.

Für 20-jährige Mitgliedschaft im Pistolen-Sportclub Plaggenburg ist Uwe Bödecker aus Neuenburg geehrt worden. Gratuliert hat ihm der Vereinsvorsitzende Frido Best, der sich noch über einen weiteren runden Geburtstag freut: Der Verein selbst ist in diesem Jahr 30 Jahre alt geworden. Die über 100 Mitglieder treffen sich regelmäßig in den Vereinsräumen auf dem Grundstück der Firma Waffen-Best in Plaggenburg. In den Jahren 1983 und 1984 haben die Waffenhändler Frido und Waltraut Best den Schießstand geplant und gebaut. Ihn freue es besonders, dass es in den ganzen 30 Jahren aufgrund der strengen Sicherheitsvorschriften keinen Zwischenfall gegeben habe, betont der langjährige Vorsitzenden Frido Best. Das Schießen, auch für Gäste, erfolge immer unter fachkundiger Anleitung. Über das Jubiläum freuen sich die Vereinsmitglieder und der Vorstand: Herbert Habben, Dieter Rückert, Markus Suntrup, Nico Scharff, Waltraut Best, Frido Best und Jan Schumann.

Umweltbewusst per Bahn sind einige Mitglieder der Bürgerinitiative Lebensqualität Horsten-Etzel-Marx auf Einladung von Wirtschaftsminister Olaf Lies nach Hannover gefahren, um verschiedene Fragen im Zusammenhang mit dem Kavernenbau in Etzel zu erörtern. Mit dabei waren Arne Harms-Broda, Wolfgang und Andreas Rudolph sowie Franz Kreutzburg. Vor Ort war außerdem Holger Heymann, Mitglied des Landtags. Zunächst äußerte die Bürgerinitiative ihre Unzufriedenheit darüber, dass die Ermittlungen zum Ölunfalls im vergangenen Jahr so lange dauerten. Dafür zeigte der Minister zwar großes Verständnis, verwies aber auf die alleinige Zuständigkeit der Staatsanwaltschaft in Aurich. Sehr umfangreich wurde die Problematik der durch den Kavernenbau zu erwartenden Bodenabsenkungen besprochen. Die Bürgerinitiative kritisiert, dass für das geplante beziehungsweise bereits bestehende Projekt ein Senkungsgutachten nur für den Zeitraum bis 2060 vorliege, das aber insbesondere für den langen Zeitraum nach der Betriebseinstellung bis zum vollständigen Zusammenschrumpfen der Kavernen keine Prognose abgebe. Dieses werde lediglich in einem Kurzgutachten, welches die BI bei Dr. Ralf Krupp in Auftrag gegeben hat, thematisiert. Diesem Gutachten, das davon ausgeht, dass sich eine Kaverne vollständig verschließt, mit der Folge, dass Bodenabsenkungen von mindestens 5,91 Meter eintreten werden, wurde bisher wissenschaftlich nicht widersprochen. Dennoch lege das Landesbergamt bisher bei seinen Genehmigungen immer noch ein Gutachten zugrunde, welches nur einen sehr begrenzten Zeitraum betrachte und im Ergebnis bei einer Bodenabsenkung von 2,31 Meter nicht weiter fortgeführt wurde. Hier sah Minister Lies nach Aussage der Bürgerinitiative ebenfalls die Erforderlichkeit eines Gutachtens für einen weitaus größeren Zeitraum.

Seit zehn Jahren organisieren Siegrid und Gerd Riedel den Seniorenspielenachmittag des Bürgervereins Horsten. Bei einer Feierstunde richtete der Vorsitzende des Bürgervereins, Olaf Gierszewski, ein paar Worte an die Gäste und erinnerte an die Anfänge im November 2004. Alle 14 Tage kommen die Spieler am Donnerstagnachmittag in der kalten Jahreszeit zusammen – natürlich gemütlich bei Kaffee und Kuchen.

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