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Glückskinder beim Fest

01.11.2017

Glückskinder auf dem Zugvogelfest in Horumersiel: Zehn Kinder können sich über hochwertige Ferngläser freuen, die die Firma Minox für die Kinderaktion zu den 9. Zugvogeltagen im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer gestiftet hat. Mehr als 190 Kinder hatten sich beteiligt. Es ging darum, ein Bild aus den nordischen Brutgebieten der Wattenmeer-Zugvögel zu malen. „Es haben uns auch Kinder von den Ostfriesischen Inseln und sogar aus anderen Bundesländern ihre Bilder geschickt“, berichtet Anna Korfhage, die als Zugvogeltage-Praktikantin die Kinderaktion betreut hat. „Besonders freuen wir uns natürlich, wenn wir die Gewinne persönlich überreichen können.“ Bente und Stella, beide neun Jahre, waren bei der Ziehung ihrer Losnummern beim Zugvogelfest dabei und erhielten als Gewinn je ein Fernglas, überreicht von Kay Heidel von der Firma Minox und Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung. Elliana und Angelik aus Wilhelmshaven haben ebenfalls gewonnen und konnten ihre Ferngläser im Wattenmeer-Besucherzentrum in Empfang nehmen. Die anderen Glückskinder müssen sich noch gedulden, bis sie nächste Woche ihren Preis per Post bekommen. Die liebevoll zusammengestellte Ausstellung aller Kinderbilder war auf dem Zugvogelfest, das den Abschluss der 9. Zugvogeltage bildete, ein echter Besuchermagnet. Wer die schöne Ausstellung verpasst hat, kann sich in Kürze alle Bilder ansehen auf:

Die Kinderfeuerwehr Hohenkirchen hat die Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven und die Leitstelle Friesland/Wilhelmshaven besucht. 15 Kinder und drei Betreuer erlebten dabei einen aufregenden Tag, berichtet Ina Eilers: In der „Sattelkammer“ bewunderten die Kinder die Schutzkleidung der Berufsfeuerwehrleute. Dort enden auch die Rutschstangen aus den Räumen im 1. und 2. Obergeschoss. Sehr beeindruckt waren die Kinder, wie hoch die Stangen sind – im Feuerwehrgerätehaus Hohenkirchen gibt es so etwas nicht. Das HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug interessierte die Kinder ebenfalls sehr – und alle schauten und hörten interessiert zu. Auch die Drehleiter und den Rettungswagen durften die Feuerwehrkinder sich genau anschauen. „Wie die Schläuche gewaschen und getrocknet werden, wissen wir jetzt auch, denn diese werden im Schlauchturm zum Trocknen aufgehängt“, berichtete Ina Eilers. Und was die Berufs-Feuerwehrmänner so während ihrer Schicht tun, haben die Kinder auch erfahren – und sie wissen jetzt, dass man sich in den Ruhebereichen leise verhalten muss. „Zum Schluss durften wir dann auch noch sehen, wo wir landen, wenn wir die 112 anrufen“ – in der Leitstelle nämlich. Auch dort mussten die Kinder leise sein, denn während des Besuchs gingen weiterhin Notrufe ein, die bearbeitet werden müssen. Ein Disponent simulierte mit den Kindern einen Einsatz: Ein Kind war gestürzt – und so erfuhren alle, was passiert, wenn der Disponent bei der Leitstelle Fragen stellt und die Antworten in seinen PC eingibt. „Zum Schluss haben wir dann dem Wangerländer Gemeindebrandmeister einen Einsatz geschickt. Der hatte dann einen Gruß von der Kinderfeuerwehr auf seinem Melder“ – und das freute Eike Eilers mit Sicherheit sehr.

Mit einer Spende von 250 Euro unterstützt die Lenkungsgruppe von „Wangerland – Erde und Flur“ das Projekt „Hoher Stuhl“ der Historischen Seenotrettung in Horumersiel um Wieland Rosenboom: Diese Summe wurde bei der Gartenmesse im April an Standgebühren eingenommen. Die Hälfte der Gebühren war bereits im Vorfeld der Historischen Seenotrettung zugesagt worden. Die Summe war noch von der Lenkungsgruppe aufgestockt worden. Der Hohe Stuhl, 7,50 Meter hoher Nachbau des einstigen Utkieks, der von 1867 bis 1883 und von 1884 bis 1947 am einstigen Hafen stand, soll auf der so genannten „Blumenwiese“ an der Straße „Zum Hafen“ westlich direkt neben dem Gebäude der Wangerland Touristik (WTG) errichtet werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 30 000 Euro.

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