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NWZonline.de Region Friesland

Große Freude bei Vereinen

12.07.2019

Jagdhornblasen ist ein altes Kulturgut, das bis in die heutige Zeit hinein gepflegt und im praktischen Jagdbetrieb eingesetzt wird. Aber auch bei vielen Festen und Feiern erklingen die Bläserklänge. Dank der Raiffeisen-Volksbank Varel-Nordenham konnte sich das Jagdhornbläser-Korps der Jägerschaft Friesland-Wilhelmshaven ein neues „Parforcehorn in Es“ anschaffen. „Gegenüber den kleineren Jagdhörnern, die sechs Töne hervorbringen können, ermöglicht es dieses größere Instrument, 14 Töne zu spielen“, erläuterte der Vorsitzende der Bläsergruppe Ulf Luks. Die Bank unterstützte die Neuanschaffung mit 1750 Euro aus den Reinerträgen des VR-Gewinnsparens. Jetzt traf sich die stellvertretende Filialleiterin der Zeteler Zweigstelle Katharina Aey mit einigen Musikern und erfuhr Interessantes: Dieses Es-Horn besteht aus Messing mit Goldlack-Überzug, um die große Tonvielfalt zu ermöglichen hat es eine Baulänge von etwa drei Metern, die in mehreren Windungen gewickelt sind. So konnten solche Instrumente früher bei der Jagd von Reitern gut auf der Schulter getragen und geblasen werden. Es handelt sich dabei um ein „Naturhorn“, nicht wegen seines Rohmaterials, sondern aufgrund der natürlichen Erzeugung von Tönen. Es sind keine technischen Einrichtungen wie Ventile, Klappen oder Zug vorhanden, die die Tonhöhe verändern. Petra Steinker vom Vorstand erklärte: „Die verschiedenen Töne werden mit Lippen und Zunge erzeugt.“

Lediglich die Baulänge des Horns definiert die Anzahl der mittels Lippentechnik angestoßenen Naturtöne. Bereits früh hatte der Mensch erkannt, dass mit dem Büffel- oder Ochsenhorn dumpfe Töne zu erzeugen sind. Hierfür wurde die Spitze des Tierhorns abgesägt und bis zum Schalltrichter aufgebohrt. Das Jagdhorn wurde genutzt, um sich unter den Jägern auf der Jagd zu verständigen und Informationen weiterzuleiten.

Heute spielen die 25 aktiven Mitglieder des Jagdhornbläser-Korps der Jägerschaft Friesland-Wilhelmshaven meist zu geselligen Anlässen oder bei Treffen mit anderen Musikgruppen. „Wir machen sozusagen die Öffentlichkeitsarbeit für die Jäger“, sagte Geschäftsführer Jörg Küper.

Die Jugendbetreuer des Klootschießer- und Boßelervereins „Fix wat mit“ Ruttel haben wieder ein Zeltlager im Bockhorner Erlebnisbad am Urwald ausgerichtet. Mit viel Spaß beim Spielen, Schwimmen und einer schönen Zeit am Lagerfeuer wurde die erfolgreiche Boßelsaison der Rutteler Jugend in einer tollen Atmosphäre abgeschlossen, berichtet Stefanie Menke vom KBV Ruttel.

Gut Schuss für Grabsteder Schützen: Bei der Landesmeisterschaft der Luftpistolenschützen in Bassum bei Bremen waren auch Sportler vom Schützenverein aus Grabstede dabei. Die 16-jährige Anna-Lee Frickel und Tomke Marks (17) traten an. Beide Mädchen hatten zuvor nur auf dem heimischen Schießstand in Grabstede trainiert. Geschossen wurde in der Disziplin Juniorinnen 2/Luftpistole freihand auf einer Distanz von 10 Meter. Jeder Schütze musste 40 Schüsse, verteilt auf 20 Scheiben, abgeben. Beide Mädchen verließen den Schießstand mit 346 Ringen. Die Schiedsrichter entschieden bei der Auswertung, dass Tomke Marks den 3. Platz, aufgrund der besser platzierten 10 erhält. Anna-Lee Frickel erhielt somit den 4. Platz.

Beim traditionellen „Graf- Anton-Günther-Schießen“ in Oldenburg/Achternholt, durchgeführt vom Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, konnte der Grabsteder Schütze Oliver Limmer ebenfalls die erste Stufe der Siegertreppe besteigen. Beim Kombinationsschießen mit der Pistole P8 und dem Gewehr G36 erreichte Limmer 288 Ringe und setzte sich damit an die Spitze von 31 Mannschaften mit insgesamt 124 Schützen, die sich aus aktiven Soldaten, Reservisten und Vereinen zusammensetzen

In der Zeit vom 17. Juni bis zum 4. Juli fand wieder das alljährliche Firmen- und Vereinsschießen beim Schützenverein Grabstede statt. Dieses Jahr gingen 121 Mannschaften mit insgesamt 363 Schützen an den Start. Täglich waren 15 bis 20 Helfer damit beschäftigt, den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung mit Getränken sowie mit Bratwurst zu garantieren. Neben dem Vereinsschießen mit dem Luftgewehr in der Schützenhalle hatte man die Möglichkeit, im Schützenkeller mit dem Kleinkalibergewehr auf „Glückszahlen“ zu schießen. Wer Glück hatte, konnte eine Mettwurst als Trophäe mit nach Hause nehmen. Die Sieger des diesjährigen Firmen- und Vereinsschießen werden am Sonntag, 14. Juli, ab 11 Uhr im Schützenhaus Grabstede bekanntgegeben.

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