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NWZonline.de Region Friesland

Großer Einsatz für Fledermäuse

20.04.2016

Ehemalige Schüler der Volksschule Obenstrohe haben jetzt 50 Jahre Schulentlassung gefeiert. Die Organisatoren dieses Jubiläumstreffens des Entlassungsjahrganges 1966, Petra Rothe, Kardi Siepmann, Rüdiger Brüling und Klaus Drewes, freuten sich, dass mit 27 ehemaligen Schülerinnen und Schülern eine ungewöhnlich hohe Teilnehmerzahl erreicht wurde. Die meisten der Ehemaligen sind ihrer Heimat treu geblieben und wohnen heute noch in Varel beziehungsweise in der Nähe.

Die weiteste Anreise hat Günther Stulken in Kauf genommen. Er war bereits 1984 nach Schweden ausgewandert. Andere waren aus Hanau und Bassum angereist. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor der Schule in Obenstrohe ging es gemeinsam nach Dangast. Nach der Stärkung mit Rhabarberkuchen, Kaffee und Tee führte Hannes Tapken durch Dangast und erzählte Interessantes und Wisssenswertes über das Kurhaus und die Brückemaler.

Nach einem leckeren Abendessen im Tivoli in Varel wurde noch viel geklönt und in alten Fotoalben und Dokumenten geblättert. Es tauchten auch noch Konfirmationskarten von 1965 auf, ein Bader-Katalog von 1960 machte die Runde sowie einige Jugendzeitschriften namens „Rasselbande“ und alte Zeugnisse. Alle waren sich einig, dass das nächste Klassentreffen in fünf Jahren stattfinden soll.  

Einsatz für die Natur zeigt der Hegering Friesische-Wehde Süd. Jäger Bernd Riese hat 24 Fledermaus-Unterschlupfkästen gebaut, die Hegeringsleiter Hartmut Mayr am Montagabend an die Revierinhaber überreicht hat. Jeder bekommt vier der Fledermaus-Unterschlupkästen. „Fledermäuse sind eine geschützte Tierart und gefährdet“, berichtet Hartmut Mayr, „da die Landschaft zunehmend aufgeräumt ist, wird ihr Lebensraum knapp“.

Mit den Unterschlupfkästen wollen die Jäger Abhilfe bei der Wohnungsnot schaffen und gleichzeitig einen Beitrag leisten zum Erhalt der biologischen Vielfalt in unserer Region. „Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, dass wir uns für die Hege und Pflege einsetzen und auch etwas für Tiere tun, die nicht dem Jagdrecht unterliegen“, so Hartmut Mayr.

Mike Powelz las jetzt in der Vareler „Kaffee Mühle“ aus seinem Werk „Die Flockenleserin“. 50 Zuhörer bekamen einen Einblick in das Leben im Hospiz. Der Kontakt nach Varel entstand durch Mark Castens, der sich in der Wesermarsch seit Jahren für eine bedarfsgerechte Versorgung mit Hospiz- und Palliativplätzen einsetzt.

Beim Termin in Varel hatte der Ovelgönner dann noch ein ganz besonderes Geschenk mitgebracht: Beim Fotowettbewerb 2016 der Deutschen Palliativstiftung unter dem Motto „Würde am Lebensende“ belegte er den dritten Platz und bekam als Preisgeld dafür 2 000 Euro. Diese Summe wurde aus vorherigen Spenden um weitere 2350 Euro erhöht, die nun der Hospizbewegung Varel zugute kommen sollen.

Mark Castens: „Ich freue mich, meinen Beitrag aus der Wesermarsch dafür zu leisten, da von einem stationären Hospiz in Varel auch viele Menschen der Wesermarsch profitieren werden“.

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Anke Kück bedanke sich im Namen der Vareler Hospizbewegung herzlich für diese große Hilfe: „Wir sind sehr dankbar – zum einen über dieses enorme finanzielle Engagement, das wir zur Realisierung unseres Hauses auch dringend brauchen, mindestens ebenso sehr sind wir aber froh, mit Mark Castens einen Menschen in der Wesermarsch an unserer Seite zu haben, der über Stadt-, Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg die Bedürfnisse der Menschen hier im ländlichen Raum vertritt.“

Das stationäre Hospiz werde zwar in Varel entstehen, aber zum Ziel haben, die Versorgung des ganzen Gebietes rund um den Jadebusen nachhaltig zu verbessern.

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