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Grundschul-Projekt in Neustadtgödens Bunte „Wir-Bank“ soll Gemeinschaftsgefühl stärken

Annette Kellin
Schulleiterin Wiebke Junge (links), die Künstlerin Susanne Markewicz-Krzossa  und einige Kinder der Grundschule in Neustadtgödens bei der Präsentation der neuen Bank.

Schulleiterin Wiebke Junge (links), die Künstlerin Susanne Markewicz-Krzossa und einige Kinder der Grundschule in Neustadtgödens bei der Präsentation der neuen Bank.

Annette Kellin

Neustadtgödens - In der Corona-Zeit ist im Schulleben vieles verloren gegangen. Vor allem das gemeinsame Gestalten, das den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl stärkt. Genau da sah das Lehrerkollegium der Grundschule in Neustadtgödens viele Defizite und entschied sich für ein gemeinsames Schulprojekt: eine „Wir-Bank“.

Die Bank steht nun im Foyer und lädt schon mit ihrer farbenfrohen Gestaltung zum Platznehmen ein. Genauso ist es auch gemeint, darüber hinaus soll die Bank sogar zu einem ganz besonderen Platz werden, erklärte Schulleiterin Wiebke Junge.

Viele Ideen

Hier sollen sich Kinder außerhalb der Klassengemeinschaft mal zu zweit oder auch mit einer Lehrkraft zurückziehen können, wenn sie zum Beispiel Meinungsverschiedenheiten haben, Stichwort „Friedensbank“. Es könnte aber auch eine Bank für besondere Glücksmomente werden, zum Beispiel könnten hier Geburtstagskinder Platz nehmen, wenn die gesamte Schulgemeinschaft ein Ständchen singt. Möglichkeiten, die besondere Bank und die, die darauf sitzen, in ein besonderes Licht zu rücken, gibt es viele.

Geld aus Sonderfonds

Entstanden ist die Bank als Projekt im Zusammenhang mit dem Sonderfonds „Startklar in die Zukunft“, der vom Land Niedersachsen aufgelegt worden war, um die Folgen der Corona-Einschränkungen aufzufangen. 600 Euro hat es gegeben. „Uns ging es hier ums Wir-Gefühl“, sagt Wiebke Junge. Und das gleich in doppelter Hinsicht.

Die Bank ist ein Projekt, an dem alle 58 Kinder der Grundschule beteiligt waren. Das Buch „Das kleine Wir“ von Daniela Kunkel ist in der Schule sehr bekannt und beliebt, spielt auch im Fach „Soziales Lernen“ eine große Rolle. Und genau wie im Buch habe das „Wir“ in letzter Zeit sehr gelitten. Mit vielen bunten Bildern wird deutlich, wie es nun wieder aufgepäppelt werden könnte. Für die Anleitung zur fachgerechten Umsetzung sorgte die Künstlerin Susanne Markewicz-Krzossa, bekannt als Suse, aus Jever.

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