Varel - Der Startschuss ist gefallen, die Schwimmer ziehen im Wasser Bahn um Bahn. Einen ganzen Tag lang. Und all das für einen guten Zweck. Im Hallenbad Varel hat die Benefizaktion 24-Stunden-Schwimmen begonnen, das anlässlich der Aktionswoche zum 50-jährigen Bestehen des Bades stattfindet.

Knapp 160 Schwimmerinnen und Schwimmer gehen nun an den Start, hieß es am Freitag von Seiten der Organisatoren. Einige Schwimmer schwimmen eine Etappe, andere gleich mehrere. Acht Teilnehmer standen um kurz nach 16 Uhr in Pole-Position am Beckenrand und warteten auf das Startsignal. Mit einem Satz sprangen sie ins Wasser, als der Start offiziell verlautet wurde und zogen ihre ersten Bahnen. Damit sammelten sie die ersten Euros für den Spendentopf. Denn: Pro geschwommener Bahn generieren die Teilnehmer vorher festgelegte Spendenbeträge, die in einem großen Topf gesammelt werden. Der Erlös ist für den Förderverein des St.-Johannes-Hospital in Varel bestimmt, die das Geld in einen neuen „aktiven Wartebereich“ investieren wollen, der sowohl drinnen, als auch im Außenbereich der Klinik realisiert wird.

Von den Veranstaltern, dem Eigenbetrieb „Bäder in Varel“ und dem DLRG in Varel, gehen zahlreiche Schwimmer an den Start. Der DLRG stellt gleich drei Mannschaften. Weitere Mannschaften organisieren sich beim TuS Büppel und bei privaten Teilnehmern, die durch lokale Firmen gesponsert werden. Bei einem solchen Firmen-Team machen Maren Buchloh und Nicolas Busch mit. Sie arbeiten in Varel bei einem E-Technik-Unternehmen. „Unser Chef hat uns einen Euro pro Bahn zugesichert. Wir haben im Büro alle gefragt und neun Freiwillige vertreten unsere Firma heute“, erzählt Maren Buchloh: „Die anderen aus unserem Team kommen in Schichten heute Abend und morgen über Tag.“ Nach diesem Prinzip machen viele Teams mit. Aber auch Privatpersonen, die sich selbst einen Sponsor gesucht haben, sind dabei.

Das große Finale findet am Samstag gegen circa 16 Uhr statt. Dann sollen die besten Schwimmer mit Medaillen und die erfolgreichsten Teams mit Pokalen geehrt werden. Bereits vor Start der Aktion stand eine Spendensumme von gut 2000 Euro fest, die der DLRG und der Bäder-Betrieb bereits gesammelt haben. „Wir versuchen jetzt, das bereits gespendete Geld wieder reinzuschwimmen“, heißt es beim DLRG. Am Samstag steht das Ergebnis fest.

Jan-Ole Smidt
Jan-Ole Smidt Redaktion Varel