Varel - Zur Förderung und Sicherung der Leistungsfähigkeit sowie Einsatzbereitschaft der Rettungsschwimmer veranstaltet die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) regelmäßig Meisterschaften und Wettkämpfe. Am Samstag kamen die besten Mitglieder aus den Bezirken Oldenburg-Nord und Ostfriesland im Hallenbad Varel zur Bezirksmeisterschaft zusammen, um sich im Einzel- und Mannschaftsschwimmen zu messen. Als Ausrichter der diesjährigen Meisterschaften konnte die DLRG-Ortsgruppe Varel rund 180 Teilnehmer im Alter von zehn bis 75 Jahre begrüßen.
15 Ortsgruppen
Die DLRG-Nord setzt sich zurzeit aus 15-DLRG-Ortsgruppen mit knapp 6000 Mitgliedern zusammen. Sie kommen aus den Landkreisen Friesland, Ammerland, Wesermarsch sowie den kreisfreien Städten Oldenburg und Wilhelmshaven. Aus Friesland waren die Ortsgruppen Bockhorn-Zetel, Schortens, Jever, Varel, Wangerland und Wangerooge vertreten.
Eine Disziplin bestand darin, eine zu rettende Person sicher an den Beckenrand zu bringen.
Gösta Berwing
Auf die Plätze, fertig, los: Die Rettungsschwimmer sprangen mit vollem Elan ins Wasser.
Gösta Berwing
Auch unter Wasser bewiesen die DLRG-Mitglieder ihr Können.
Gösta Berwing
Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner (links) und der stellvertretende Landrat, Fred Gburreck, begrüßten Cyra Wigbers vom DLRG-Nord-Vorstand im Vareler Hallenbad.
Gösta BerwingViele Disziplinen
Rund um das große Becken im Hallenbad herrschte ein lockerer Trubel, motivierende Zurufe und Beifall unterstützten die Wettkampfstimmung. Je nach Altersklasse maßen sich die Rettungsschwimmer beispielsweise beim Hindernisschwimmen, dem „Retten einer Person“ aus dreieinhalb Metern Wassertiefe, im Umgang mit dem Rettungsgurt und bei der Wiederbelebung. Die neuen Bezirksmeister haben sich für die Landesmeisterschaft im April in Achim qualifiziert.
Grußworte
Zwischen den Einzelwettkämpfen am Morgen und den Mannschaftswettkämpfen am Nachmittag war Zeit für einige Grußworte.
Der stellvertretende Landrat Fred Gburreck, Varels Bürgermeister Gerd-Christian Wagner, der Vorsitzende des Fördervereins Freibad am Bäker Volker Wildeboer und der Kreissportbund-Vorsitzende Kai Langer sprachen den Teilnehmern und Organisatoren ihre Anerkennung aus.
