Obenstrohe/Jever - Ihren Heimvorteil nutzen wollen an diesem Wochenende Frieslands Landesliga-Handballer.
Männer: SG Obenstrohe/Dangastermoor - TvdH Oldenburg II (Samstag, 17 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle). Vor einem besonderen Nachbarschaftsduell stehen diverse SG-Spieler. Grund: Neben Coach Marco Hoffmann und Nils Timme haben fünf weitere Obenstroher Spieler früher lange für den TvdH gespielt. Auf der Trainerbank der Gäste sitzen zudem noch einige sehr gute alte Bekannte.
„Daher freuen wir uns sehr auf dieses Spiel, wollen aber definitiv in den 60 Minuten keine Geschenke verteilen“, betont Hoffmann: „Ziel ist es, die nächsten zwei Punkte einzufahren und unseren Lauf fortzusetzen. Wir brennen auf den vierten Sieg in Folge.“ Es werde aber definitiv schwerer als zuletzt beim 37:23-Kantersieg bei Schlusslicht Stuhr, ergänzt Hoffmann unter anderem mit Blick auf TvdH-Leistungsträger wie Torhüter Derk Akkermann oder den torgefährlichen Mittelmann Jan Nowosadtko. Fraglich sei, ob Oldenburgs Torjäger Jonas Koch rechtzeitig fit werde.
HG Jever/Schortens - HSG Stuhr (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Jahnstraße). Zum dritten wichtigen Befreiungsschlag in Serie setzen die Akteure um Jan Bergmann an. „Wir sind gut drauf, auf einem guten Weg, aber müssen noch an einigen Stellschrauben arbeiten“, sagte der Interims-Spielertrainer nach der erfolgreichen Aufholjagd bei der SVGO Bremen (30:28). Vor allem beim Torabschluss sowie in der Kompaktheit der Abwehr sieht er noch Potenzial.
In der Partie gegen Schlusslicht trifft der nach Toren schwächste Angriff (HG) auf die Schießbude der Liga (HSG). Schwer wiegt bei den Gastgebern indes der Ausfall von Tim Winterhalder (Knieverletzung). „Es tut weh, dass wir lange auf ihn verzichten müssen“, betont Bergmann: „Er hat sich in den letzten sechs Monaten in Angriff und Abwehr sehr gut entwickelt.“
Frauen: SG Obenstrohe/Dangastermoor - TSV Altenwalde (Samstag, 17 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle). Mit dem angestrebten dritten Sieg in Folge will sich der Aufsteiger aus Obenstrohe weitere Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschaffen. „Alles ist in der Tabelle noch eng zusammen und wird sich wohl erst Anfang der Rückrunde klarer festsetzen“, prognostiziert SG-Trainer Sascha Timpe: „Und dann wollen wir natürlich nicht unten drin stecken!“
