Obenstrohe/Jever - In der Handball-Landesliga der Männer wollen die beiden friesischen Mannschaften am Wochenende ihren Heimvorteil gewinnbringend in die Waagschale werfen. Die HG Jever/Schortens muss zudem am Montag bereits wieder ran.
SG Obenstrohe/Dangastermoor - HSG Delmenhorst II (Samstag, 17 Uhr, Manfred-Schmidt-Sporthalle). „Die Tatsache, dass wir nun wieder mit einem kompletten Rückraum antreten können, sollte uns Zuversicht geben“, gibt sich Coach Marco Hoffmann angesichts der größeren personellen Alternativen im Vergleich zur 18:36-Klatsche bei der SG Bremen-Ost zuversichtlich. So stoßen neben Kapitän Sven Riederer auch Erik Brandt und Nils Timme wieder zum Kader.
Dennoch: „Die Delmenhorster sind für mich bis dato die große Überraschung der Liga. Sie überzeugen mit sehr flexiblem Spiel und machen gutes Tempo. Da müssen wir 100-prozentig konzentriert sein und alles geben, wenn wir die zwei Punkte holen wollen“, warnt Hoffmann. Fehlen werden ihm diesmal neben Fred Richter und Kai Redeker indes auch Marcel Reuter, Marcus Gerdes und Thorge Abken.
HG Jever/Schortens - SG Bremen-Ost (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Jahnstraße). Mit dem nächsten schweren Gegner aus dem Kreis der Titelanwärter bekommt es das Team von Henning Cassens bei der Heimpremiere zu tun. „Wir treffen auf eine junge, talentierte und sehr angriffslustige Mannschaft“, weiß der HG-Coach um die Höhe der Heimhürde – nicht zuletzt nach einem Telefonat mit dem Trainer der Obenstroher, die zuletzt an der Weser kräftig unter die Räder kamen.
„Wir sind nicht der Favorit. Dass bei uns ohne Backe gespielt wird, könnte jedoch ein Vorteil für uns sein, denn das sind die Bremer nicht gewohnt“, sagt Cassens. Er bangt noch um den Einsatz seines Kapitäns. So war Jan Iken in der Vorwoche bei der 22:31-Auftaktniederlage in Hoykenkamp umgeknickt. „Jan ist mit Sicherheit nicht voll einsetzbar, aber ein paar Minuten würden uns schon helfen“, betont Cassens – auch mit Blick auf die derzeit dünne Personaldecke im Rückraum.
TSV Altenwalde - HG Jever/Schortens (Montag, 16.30 Uhr). „Gegen den TSV ist durchaus was drin“, meint der HG-Trainer. Selbst wenn seinen Mannen zuvor keine 48 Stunden zum Verschnaufen bleiben. Dennoch sieht Cassens die Gastgeber aus Cuxhaven auf Augenhöhe.
