Obenstrohe - Die SG Obenstrohe/Dangastermoor hat den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Das Team um Spielertrainer Marco Hoffmann setzte sich beim Relegationsturnier in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden mit 6:0 Punkten vor Mitaufsteiger HSG Haselünne/Herzlake (4:2), dem TuS Lemförde (2:4) und der HSG Emden (0:6) durch. In den insgesamt sechs Duellen trafen die Teams jeweils über 2 x 20 Minuten aufeinander.
Große (Vor-)Freude
Hoffmann sprach im Anschluss von einer „super Teamleistung“ und einem „verdienten Aufstieg“, der natürlich für große Freude gesorgt hat. „Jetzt genießen wir den Moment – und dann bereiten wir uns auf das Abenteuer Landesliga vor“, sagte er voller Vorfreude.
Klarer Sieg
Bereits im ersten Spiel unterstrich die SG ihre Ambitionen und holte einen 26:13-Sieg gegen Haselünne. Nach einem „nervösen Beginn“, wie Hoffmann meinte, lag man zunächst 2:3 hinten (6. Minute). Mit dem Ausgleich zum 3:3 (9.) als Startschuss setzte sich das Team bis zur Pause aber auf 13:4 ab. Danach konnten die Gastgeber ihre Kräfte „ein wenig für die kommenden Spiele schonen“.
Souveräner Sieg
Gegen Emden ging es deutlich enger zu, letztlich stand aber ein ziemlich souveränes 24:20 zu Buche. Nach dem 5:5 (11.) folgte eine kleine Drangphase, in der sich die Obenstroher mit dem 9:5 (14.) den ersten Vier-Tore-Vorsprung erspielten. Nach der 12:9-Pausenführung hielt die SG die Emder dann immer auf mindestens drei Toren Abstand. Hoffmann führte das sowie den Gesamterfolg auch auf den breiten Kader zurück: „Wir konnten quantitativ und vor allem qualitativ immer wieder nachlegen.“
Verdienter Sieg
Im letzten Spiel gegen Lemförde hätte sogar eine knappe Niederlage gereicht, doch die SG wollte „unbedingt gewinnen“, betonte Hoffmann. Mit einem 20:16 gelang das auch. Dabei gerieten die Obenstroher nie in Rückstand und setzten sich nach einer 10:7-Pausenführung verdient durch.
Große Leistung
Neben dem breiten Kader, in dem für Hoffmann „in jedem Spiel andere Spieler überragend waren“, sei auch die Defensivarbeit entscheidend gewesen: „Unsere Abwehr stand sehr stabil – und unsere Torhüter waren top aufgelegt.“ Auch der Angriff, in dem Nils Timme mit 18 Toren der erfolgreichste Obenstroher war, wusste zu überzeugen: „Wir waren auf allen Positionen torgefährlich“, resümierte Hoffmann rundum zufrieden.
