Obenstrohe - Aufatmen bei der SG Obenstrohe/Dangastermoor: Dank eines 34:24-Kantersieges bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen II hat der Aufsteiger in der Tabelle nach vier Niederlagen in Folge Boden wett gemacht.

„Es war allerdings ein Kampf- und Krampfspiel, in dem wir phasenweise nicht auf dem Level der vergangenen Saison waren“, analysierte SG-Trainer Marco Hoffmann: „Uns fehlt zurzeit noch die Konstanz über 60 Minuten.“

So führten die Gäste bereits mit 10:6 (16. Minute), ehe der Schlendrian Einzug hielt. „Plötzlich machen wir wieder die einfachsten Fehler und nutzen unsere Chancen nicht“, bedauerte der SG-Coach. Weil zudem in der Abwehr in dieser Phase zu offensiv gedeckt wurde und der Kreisläufer der Hausherren diesen Freiraum nutzte, stand es zur Pause remis (14:14).

Statistik
Handball-Landesliga

HSG Schwanewede/Nk. II - SG Obenstrohe/Dangastermoor 24:34 (14:14)

SG Obenstrohe/Dangastermoor Onken, Hennig – Timme 3, Reichert, Dick 6, Riederer 2, Ahlers 10/5, Richter 2, Rüdebusch 6, B. Splitthoff, Busemann 1, O. Splitthoff, Brandt 4, Abken.

Rote Karte Busemann (49./SG Obenstrohe) wegen der dritten Zeitstrafe.

Auch nach dem Seitenwechsel lief bei den Obenstrohern zunächst wenig zusammen. Erst nach dem 17:21-Rückstand (41.) platzte der Knoten. „Wir stellten vorne und hinten um, agierten mit Fred Richter und Helge Busemann im Abwehr-Mittelblock und im Angriff phasenweise mit zwei Kreisläufern – und plötzlich lief es“, freute sich Hoffmann. So holten die Gäste Tor um Tor auf und spielten sich in einen Rausch, der mit einem 17:3-Lauf in den letzten 20 Minuten endete.

Ein Sonderlob verdienten sich neben den beiden SG-Keepern Darek Onken und Maxi Hennig auch Sven Ahlers, Lucas Rüdebusch und Felix Dick im Feld. Hoffmann: „Jetzt bleibt zu hoffen, dass wir die Leistung der letzten 20 Minuten konservieren können und mit genügend Selbstvertrauen ins Heimspiel gegen SVGO Bremen gehen.“

Henning Busch
Henning Busch Redaktion Friesland (Lokalsport)