Hohenkirchen - Schwimmende Häuser im Wangermeer: Trotz der widrigen Wetterlage konnte jüngst Hausboot Nummer sechs am Wangermeer ins Wasser gelassen werden. Damit nimmt das Projekt von Hausbootbauer Peter Gebhardt und Projektentwickler Hans-Dieter Hoffmann weiter Formen an.

Bereits am Montag ist das Hausboot, immerhin 36 Tonnen schwer, in Neuenburg – Collstede bei der Hausbootmanufaktur von Peter Gebhardt auf den Tieflader gesetzt worden. Dieses Mal habe der Vorgang gut zwei Stunden länger gedauert als gewöhnlich, teilt Hoffmann mit. Acht Personen, darunter auch die Tochter von Peter Gebhardt, waren für die Verladung zuständig. In der Nacht auf Dienstag konnte das Hausboot als Sondertransport zum Wangermeer transportiert und am Dienstagmorgen schließlich routiniert zu Wasser gelassen werden.

Besonders die Eigentümer des Hausboots Nummer sechs freuten sich über den reibungslosen Ablauf. „Gott sei Dank es hat geklappt“ freute sich der anwesende Sohn.

Damit liegt nun die Hälfte der geplanten Häuser im Wangermeer. In der kommenden Woche, rechtzeitig noch vor Ostern, soll laut Hans-Dieter Hoffmann auch Hausboot Nummer sieben folgen. „Wieder ein heimischer Eigentümer aus dem Wangerland“, so der Projektentwickler. Insgesamt zehn Hausboote seien von Wangerländern gekauft worden. Der Plan von Peter Gebhardt ist es, dass das Projekt in diesem Jahr abgeschlossen werden kann.

Übrigens: Die Projektgruppe HC-Hoffmann-Consult aus Jever hat für das Wangermeer weitere Projekte geplant. Zudem wurde ein Konzept für die Insel am Wangermeer bei der Gemeinde Wangerland eingereicht. Es stehe unter dem Motto ökologisches und klimaneutrales Bauen und Betreiben, im Einklang mit dem Klimawandel. Besonders jetzt, in Zeiten der weltweiten Energiekrise, sei dies ein wichtiges Thema, so Hoffmann.