Heidmühle - Sie will noch mal einen neuen Akzent setzen: Angela Andersen hat sich aus dem evangelischen Kindergarten Heidmühle verabschiedet: 2023 zieht die Kita in einen Neubau um. „Es ist gut, wenn der Leitungswechsel damit nicht zusammenfällt, sondern dann schon jemand fest im Sattel sitzt“, sagt sie.
Angela Andersen
Die 62-Jährige wird künftig in der Fachstelle Kindertagesstätten in der evangelisch-oldenburgischen Kirche Ansprechpartnerin für viele Kindergartenleiterinnen sein. Angela Andersen freut sich auf ein Leben unter neuen Bedingungen. „Ich habe große Lust, meine freiberufliche Tätigkeit als Coach für Qualitätsentwicklung und in der Fortbildung für Kita-Leitungskräfte auszubauen. Ich brauche aber auch mehr Zeit für die Familie: mein Mann Klaus ist schon länger im Ruhestand und gemeinsam haben wir noch viele Pläne, die jetzt verwirklicht werden sollen“, sagt sie.
„Mir war es immer wichtig, etwas zu bewegen, die Kindertagesstätte als guten Ort für die ganze Familie zu gestalten“, erzählt sie. Den Kindern mit den Eltern eine gute Grundlage für den Start ins Leben zu geben, das wurde ihr Herzensanliegen – zunächst im Kindergarten Sandelermöns und seit 21 Jahren in der Kindertagesstätte an der Weichselstraße.
Künftig wird sie mehr Zeit für die beiden erwachsenen Kinder und die beiden Enkel haben, außerdem malt die Erzieherin gern, sie näht, arbeitet alte Möbel auf, greift auch mal zu Hammer und Zange und hat noch jede Menge Ideen, Neues auszuprobieren.
Marion Post
Die neue Leiterin des ev. Kindergartens Heidmühle ist keine Unbekannte: Marion Post hat bereits längere Zeit als Fachkraft für Logopädie dort gearbeitet. Die 52-Jährige, bisher stellvertretende Leiterin eines ev. Kindergartens in Wilhelmshaven, freut sich auf die neue Herausforderung.
Der Übergang habe hervorragend geklappt, einen Monat lang haben Angela Andersen und „die Neue“ die Kindertagesstätte gemeinsam geleitet. Dass ein christlich wertschätzendes Menschenbild gelebt werde, ist Marion Post besonders wichtig.
Sie wird in Kürze eine Weiterbildung für Leitungskräfte beginnen und freut sich auf die Arbeit. „Aber zuerst einmal möchte ich meinen Platz zwischen den Kindern, Eltern und den Kollegen finden“, sagt die neue Leiterin, die in ihrer Freizeit gern Sport treibt und Krimis liest.
