Heidmühle - Die Fußballer von Bezirksligist Heidmühler FC hatten am Samstagabend in ihrem Bezirkspokalspiel gegen den Landesligisten SV Wilhelmshaven keine Chance und unterlagen 0:5. „In der Besetzung, mit der Wilhelmshaven heute angetreten ist, waren die einfach eine Nummer zu groß für uns“, erklärte HFC-Trainer Daniel Oleksyn nach dem Schlusspfiff.
Große Personalprobleme
Die Heidmühler hatten aber auch erhebliche Personalprobleme. So musste Oleksyn auf Spieler der eigenen zweiten Mannschaft bauen. Im Tor stand der Schlussmann der A-Junioren, Leon Kronsbein. „Das soll keine Entschuldigung sein. Ich musste deshalb aber einiges umstellen – und das hat nicht so geklappt wie gedacht“, sagte Oleksyn.
Der Landesliga-Aufsteiger Wilhelmshaven übernahm vom Anpfiff an die Spielkontrolle. Neuzugang Francis Abula Agombire schoss die Jadestädter bereits in der 7. Minute in Führung. Die Heidmühler konnten nach einer Ecke der Gäste nicht entscheidend klären, Agombire ließ mit seinem Schuss aus 17 Metern Kronsbein keine Chance.
Auch danach konnte Heidmühle das sichere Aufbauspiel der Gäste nur selten entscheidend unterbinden, die so zu weiteren guten Tormöglichkeiten kamen. Eine davon nutzte Kemaluddin Gruda, der nach einer Hereingabe von der linken Seite den Ball aus kurzer Distanz zum 0:2 ins Tor schob (19.).
Mit dem Vorsprung im Rücken ließen es die Gäste dann zwar etwas ruhiger angehen, aber trotzdem keine zwingenden Tormöglichkeiten der Heidmühler zu. Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte Sascha Abraham dann schon für die Entscheidung in diesem einseitigen Pokalderby. Nach einem Pass durch die zu weit aufgerückte Viererkette der Heidmühler lief der Wilhelmshavener Angreifer alleine auf Kronsbein zu und schob den Ball dann rechts am HFC-Torwart vorbei in die Maschen (45.+1).
Ehrentreffer bleibt aus
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich am einseitigen Spielgeschehen wenig. Heidmühle versuchte zwar, den Ehrentreffer zu erzielen, die Angriffsversuche der Platzherren waren aber nicht zwingend genug. Stattdessen erhöhte Abraham auf 4:0 (72.). Bei einem ersten Schuss konnte die HFC-Abwehr den Ball noch abblocken, Abraham setzte aber nach und staubte erfolgreich ab. Den Schlusspunkt setzte Tobias Heuer. Er konnte nach einer Flanke den Ball unbedrängt ins Netz köpfen (88.). „Natürlich geht die Niederlage in Ordnung, sie war aber ein bis zwei Tore zu hoch“, bilanzierte Oleksyn.
Bereits an diesem Freitag sind die Heidmühler in der Bezirksliga gefordert. Zum Punktspielauftakt empfangen sie GVO Oldenburg (20.30 Uhr, Sportplatz Am Klosterpark). Die Oldenburger hatten sich am Sonntag in ihrem Pokalspiel mit 4:3 gegen den Ligarivalen VfL Stenum durchgesetzt.Heidmühler FC: Kronsbein - Titz, Wollmer, Habben (77. Arnz), Nokta (61. Konken), Horn, Wendt (23. Stainbank), Wielspütz, Buchtela, Jaku (61. Rockmann), Kunze (46. Fasshauer).
