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NWZonline.de Region Friesland

Helfer mit Herz

26.10.2017

Immer mehr ältere Bürger nutzen die Sander Tafel, ein Hinweis auf wachsende Altersarmut. Sandes Bürgermeister Stephan Eiklenborg bezeichnete die Tafel als Indikator für die Entwicklung in der Gesellschaft. Er dankte gemeinsam mit Pastor Jörg Zimmermann den ehrenamtlichen Helfern bei einem Frühstück im Marienstübchen auf der Hofstelle in Altmarienhausen. Rund zwei Dutzend Helfer wechseln sich dabei ab, jede Woche Lebensmittel aus den Geschäften einzusammeln, zu sortieren und anschließend auszugeben. Etwa 30 Abholer nutzen die Sander Tafel, meist haben sie Familienangehörige, so dass etwa 100 bedürftige Menschen dahinter stehen. Eine besondere Herausforderung war nach Angaben von Teamleiter Gerd Hördler der Umgang mit den Kunden mit Migrationshintergrund. Hier war einerseits die Sprachbarriere zu überwinden, andererseits machte den Mitarbeitern aber auch die Mentalität der Menschen zu schaffen. Das alles habe sich aber mittlerweile gut geregelt, berichtete er. Dringend benötigt wird derzeit ein neuer Gefrierschrank. Außerdem würde es dem Team helfen, wenn noch ein Fahrer die Gruppe unterstützen würde. Die Helfer werden nicht jede Woche eingesetzt, nach Möglichkeit sollen sie nur alle zwei oder drei Wochen eingeteilt werden. Sorgen machen dem Team auch die Räume beim Pflegeheim Sanderbusch, die dem Bezirksverband Oldenburg gehören. Sie werden kostenfrei zur Verfügung gestellt, dafür ist Manfred Marzi vom Vorstand der Tafel aus Wilhelmshaven, dessen Ableger die Sander Tafel ist, sehr dankbar. Allerdings ist Feuchtigkeit an den Wänden festzustellen, eine grundlegende Sanierung müsste erfolgen.

Eine neue Ausstellung ist zurzeit in den Räumen der Volksbank-Filiale in Schortens zu sehen: Ingrid Diehnelt stellt dort ihre Aquarellarbeiten aus. Ingrid Diehnelt malte bereits als Kind leidenschaftlich gern. Nach der Gründung einer eigenen Familie ruhte die Malerei lange Zeit, doch irgendwann wurde Diehnelts Wunsch, wieder kreativ zu arbeiten, stärker. Über die Porzellanmalerei kam sie schließlich zur Aquarellmalerei. Sie leitete Kurse in der Familienbildungsstätte und vermittelte Kreativurlaubern auf der Hallig Hooge die Aquarelltechnik. Die Ausstellung in der Volksbank in Schortens ist bis Februar 2018 zu sehen.

Nach Abschluss der Rundenwettkämpfe der Sportschützen im Sportschützenkreis Jeverland wurden jetzt die Sieger geehrt und mit Pokalen ausgezeichnet. Dazu hatte der Schützenverein Sande alle beteiligten elf Mannschaften und die Königshäuser der acht zugehörigen Vereine eingeladen. Geschossen wurde in diesem Jahr in drei Gruppen mit der Luftpistole und dem Luftgewehr (aufgelegt) auf den Schießständen in Jever, Accum, Schortens, Roffhausen und Sande, zumal ausschließlich Mannschaften aus diesen Vereinen gemeldet hatten. Als Vereins- und Kreispräsident begrüßte der Sander Manfred Ideus die zahlreichen Gäste. Er würdigte die Leistungen der Schützen, von denen die besten in jedem Jahr bei den Meisterschaften des Oldenburger Schützenbundes, auf Landes- und auf Bundesebene den Sportschützenkreis vertreten und oftmals erfolgreich heimkehren. Für die Pistolenschützen stiftete der Präsident einen neuen Wanderpokal. Im Pistolenschießen siegte die Mannschaft von „Olympia“ Roffhausen mit den Schützen Michael Marohn, Andreas Kegel, Susanne Runk und Jens Hinrichs. die 3137 Ringe erzielten. Die nächsten Plätze belegten Schortens mit 3099 und Roffhausen 2 mit 2948 Ringen. Michael Marohn war bester Einzelschütze (1105 R.) vor Hendrik Hülsmann (1073) und Anja Stöhr (1038), beide aus Schortens. Im Luftgewehrschießen lagen am Schluss der Wettbewerbe in allen drei Gruppen die Sander Mannschaften vorn. Bester Einzelschütze mit dem Luftgewehr war Andreas Tieste (1239,1) vor Angelika Wolff (1230,6), Thorsten Deters (1224,5), Petra Eiben-Wolff (1223,1), die alle aus Sande kamen, sowie Kurt Reinicke (1215,8) und Margret Müller (1214,8), beide aus Schortens.

Man muss kein Herz-Spezialist sein, um den Vorträgen der Mediziner folgen zu können: Wie ein Herz funktioniert, was es schädigt und schwächt und was man dagegen tun kann, das haben Ärzte des Nordwest-Krankenhauses Sanderbusch anlässlich der Deutschen Herzwoche bei einem Vortragsabend mit anschließender „offener Sprechstunde“ im Bürgerhaus Schortens vor Patienten und an Gesundheitsthemen interessiertem Publikum vorgetragen Under der Moderation von Prof. Dr. Werner-J. Mayet, dem Ärztlichen Leiter des NWK Sanderbusch und Dr. Rüdiger Nold referierten Dr. Kai-Felix Vahldiek, Dr. Winfried Hofmann, Dr. Carsten Joost, Dr. Rolando Schenk und Dr. Tobias Härle zu Diagnose und Behandlung der Herzinsuffizienz. Die Veranstaltung stand wie jedes Jahr unter der Schirmherrschaft der Deutschen Herzstiftung.

Häufige Ursachen der Herzschwäche sind ein nicht ausreichend behandelter Bluthochdruck, eine Herzkranzgefäßerkrankung oder ein Herzklappenfehler. Diese Erkrankungen können gezielt medikamentös behandelt oder operativ korrigiert werden, erläuterten die Mediziner. Es gebe aber auch Ursachen, die schwierig zu behandeln seien.

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