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Neues Türmchen an der Zufahrt zur Langsamstraße aufgestellt Schortens hat einen weiteren „Werbepylon“

Konstrukteure und Monteure des neuen Werbepylons: An der Einmündung zur Langsamstraße steht seit Montag der Werbeturm für das Café Suutje.

Konstrukteure und Monteure des neuen Werbepylons: An der Einmündung zur Langsamstraße steht seit Montag der Werbeturm für das Café Suutje.

Oliver Braun

Schortens - Kaum feiert Schortens die erste Gewerbeschau seit vielen Jahren und präsentieren sich die Firmen im Gewerbegebiet Branterei, da hat Schortens auch schon einen weiteren Werbepylon. Der steht allerdings nicht in der Branterei, sondern an der L 814 in Glarum an der Zufahrt zur Langsamstraße. Und der ist auch keine knapp 40 Meter hoch, sondern nur sechs Meter und teurer als geplant wurde er auch nicht – alles in allem viel zu wenig skandalös, um damit ins Fernsehen zu kommen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Kleine Augenzwinkerei

Dies hier ist die Geschichte von einem Türmchen auf drei Beinen, das jetzt als Blickfang und Werbeträger für das inklusive Café Suutje am Ende der Langsamstraße dient. Am Montagnachmittag wurde er mit einem kleinen Sommer-Cafe und Tortenbüfett offiziell präsentiert. Drei 20er kesseldruckimprägnierte Rundhölzer wurden zu einem Gestell zusammengedengelt, an dessen Spitze sich eine Gold schimmernde Kaffeetasse und ein Kaffeepott wie bei einer Wetterfahne drehen. Eine leuchtendgrüne Werbetafel mit der Aufschrift „Café Suutje“ gibt es natürlich auch. Schließlich sollen alle, die hier vorbeifahren, auf die Langsamstraße aufmerksam werden. Da gib es mit etlichen Verweilstationen bekanntlich noch etwas mehr zu sehen als ein nur am Wochenende geöffnetes Café.

Ausgedacht haben sich den Werbepylon Margret und Peter Finkenstädt vom Schortenser Verein Lebensweisen, der auch das Café Suutje gründete und betreibt. Natürlich ist der hölzerne Pylönchen auch eine kleine Augenzwinkerei auf den berühmt-berüchtigten Stahl-Turm in der Branterei, aber, wie gesagt – anderes Thema. „Eigentlich sollte unser Werbetürmchen schon Anfang Mai mit Beginn der neuen Café-Saison aufgestellt werden“, sagt Peter Finkenstädt von den Lebensweisen. Doch das Grundstück, auf dem das Gestell steht und das dem Verein Lebensweisen gehört, hatte zu der Zeit noch eine Baufirma als Zufahrt und Materialablageplatz für die in der Nähe verlaufende LNG-Pipeline in Beschlag genommen. Mit etwas Verspätung und mit Hilfe eines Traktor-Frontladers und etwas Mut zum Klettern ist jetzt der Suutje-Turm aufgestellt und am Montag bei einer kleinen Feierstunde offiziell vorgestellt und eingeweiht worden.

Im vergangenen Jahr hatten an dieser Stelle noch urige Vogelscheuchen auf einem Fahrrad für das Suutje geworben, doch die mussten wegen der LNG-Baustelle weichen. Und da die ohnehin etwas gelitten hatten, sollte eine neue Konstruktion her. „Wir wollten klotzen und nicht nur kleckern“, berichtet Finkenstädt. Die Idee für einen neuen Werbepylon war geboren.

Die Idee für die Wetterfahne wiederum stammt von Grafiker Andreas Reiberg, der dafür die Motive aus dem Café Suutje Bestellzettel aufgriff. Die golden schimmernde Wetterfahne besteht aus einem Gemisch aus Kunststoff und Aluminium, die wiederum in der Werkstatt von Marcel Behrens (MB Design) in Schortens entstand und foliert wurde. „Es war ein bisschen fummelig, das alles aufzustellen und die Kaffeekanne oben drauf zu bugsieren“, sagt Carl-Hermann Wilken. „Wir wollten richtige Pfähle und nicht so spirrelige Spargelstangen.“


Langsamstraße

In Zusammenarbeit mit Jens Kruse, Artur Peterling und Finkenstädt wurde das Dreibein bereits am Wochenende aufgestellt und mit Stahlstuhen fest im Boden verankert. „Es ist gut gelungen“, sagt Peterling. Ungefähr einen Monat wurde an dem Pylon konstruiert und gebaut. Nun vollendet er den Eingang zur Langsamstraße. Weitere Werbepartner am Suutje-Pylon sind übrigens vorerst nicht vorgesehen.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever
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