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NWZonline.de Region Friesland

Tüfteln gehört immer dazu

27.08.2018

Hohenkirchen Tüfteln ist angesagt: Oliver Neuperger, Vorsitzender des Schiffsmodellbauclubs Ahlen, brachte als Fan von früheren Seglern mit geringem Tiefgang zwei Plattbodenschiffe mit nach Hohenkirchen. Die hat er nach Vorlagen einer Werft in Lemmar als Modelle nachgebaut.

Reine Bauzeit war rund fünf Jahre mit etwa 2500 Stunden. „Alles sollte eben detailgetreu sein“, erzählt er. Nur das motorisierte Segelsetzen bereitet ihm noch Kopfzerbrechen. Aber das werde er auch noch hinbekommen, ist er sicher.

80 Schiffsmodellbauer aus ganz Norddeutschland trafen sich am Wochenende im Hotel „Dorf Wangerland“ in Hohenkirchen. Sie hatten Modelle in jeglicher Form und mit sehr unterschiedlichem Verwendungszweck mitgebracht und präsentierten sie auf dem Wangermeer. Darunter befanden sich auch Amphibienfahrzeuge wie ein Kübelwagen und ein Raketenwagen.

Besondere Blicke richteten sich auf einige Jet-Boote, die eine Geschwindigkeit von über 90 km/h erreichten und eine Wasserfontäne hinter sich herzogen. Eine neue Generation von E-Motoren macht die Geschwindigkeit möglich. Leistungen von einem PS und mehr waren daher keine Seltenheit.

Dass bei den Vorführungen ein Boot voll Wasser lief und unterging, war nichts Weltbewegendes, denn bei der geringen Tiefe des Sees war es schnell gefunden und konnte geborgen werden.

„Es macht jedes Jahr wieder Spaß, hier zu sein“, meinte Hinrich Heuser vom SMC in Peine. Dieser Verein kam diesmal mit zwölf Personen – und das zum dritten Mal. Auch andere Modellbauclubs wie der von Ahlen kamen mit zwölf Tüftlern.

Jüngstes weibliches Mitglied war die 16-jährige Linnar Bussian. Sie beschäftigt sich seit drei Jahren mit dem Schiffsmodellbau. In diesem Hobby geht sie ganz auf, ärgert sich allerdings über die Kosten für den Schiffsbau und die Einzelteile.

Stolz ist Ottfried Bökelmann vom SMC Peine auf sein 23 Kilogramm schweres polnisches Rettungsschiff „Zefir“. Er hat das Schiff vom Originalplan auf den Maßstab 1:15 reduziert und führte es natürlich seinen Kollegen auf dem Wasser vor.

Schon am Freitag nach der Ankunft zeigten die Bootsbauer ihre Wasserfahrzeuge in der Eventhalle und ließen sie zum Teil in einem Wasserbecken des SMC Schlicktown Wilhelmshaven fahren.

Alle waren voll des Lobes über die Organisation und die Unterbringung – und da gestaltete sich die Frage nach einem Termin zum fünften Treffen im nächsten Jahr nicht schwierig.

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