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NWZonline.de Region Friesland

„Bleibt aktive Weltverbesserer“

18.03.2019

Hohenkirchen Engagiert in vielerlei sozialen Projekten und motiviert bei deren Durchführung sind die Mitglieder vom Rotaryclub Jever-Jeverland, die schon mit ihrer Gründung die gelebte Ge-meinschaft wertschätzen. Im Dorf Wangerland in Hohenkirchen fand vor zehn Jahren die festliche Charterfeier statt, wo am Sonntag das 10-jährige Bestehen in der Eventhalle gefeiert wurde. Präsident Dr. Gerald Rodemer erinnerte an den viel zu früh verstorbenen Gründungpräsident Joachim Gramberger, der maßgeblich am Clubaufbau beteiligt war und ihn prägte.

Erst argwöhnisch beäugt

Den in fröhlicher Runde feiernden 120 Besuchern in einer von der Old Mary Town Jazzband begleiteten Matinee wünschte Rodemer, dass der Rotary-Club Jever-Jeverland weiterhin ein aktiver Weltverbesserer bleibt und seine Mitglieder im gegenseitigen Respekt und getragen von der Freundschaft in der rotarischen Gemeinschaft aktiv daran Anteil haben werden. Zu den Gästen gehörte Landrat Sven Ambrosy, Wangerlands Bürgermeister-Stellvertreter Richard Herfurth, der Govenor des Distrikts 1850, Carl-Ludwig Dörwald, und der Assistant Govenor der Region 3, Franz-Joseph Boklage.

Aus einem Wohnzimmer-Treffen des damals zum RC Wilhelmshaven-Friesland gehörenden Mitglieds Hans-Jürgen Gennert (Schortens) und seiner Idee zur Gründung eines Clubs im Jeverland, entstand der erste gemischte Club in der Region. Unterstützt von den damaligen Verantwortlichen im Distrikt und argwöhnisch beäugt von den Nachbarclubs, öffnete sich 90 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland auch Rotary für weibliche Mitglieder. Das Experiment im äußersten Nordwesten des Distrikts überzeugte, so dass die Jeverländer bald ihr Alleinstellungsmerkmal verloren.

„Hartelijk welkom“ begrüßte Rodemer die Gäste aus der friesländischen Provinzhauptstadt Groningen zu, die mit einer 23-köpfigen Abordnung zum Jubiläum gekommen waren. Foppe Oreel vom niederländischen Partnerclub Leeuwarden-Nijehove, der zusammen mit Thomas Wolff als Motor der seit sieben Jahren bestehenden Freundschaft gilt, wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

150 000 Euro gespendet

„Dass das europäische Projekt kein Selbstläufer ist, wird uns leider täglich vor Augen geführt.“ Rodemer warnte vor Populismus und Nationalismus und vor der Versuchung mit Rezepten, die Europa schon mehrfach zum Verhängnis geworden sind, Probleme lösen zu wollen“.

Die Jever-Jeverländer Rotatier sind Teil einer weltumspannenden Gemeinschaft von 1,2 Millionen Mitgliedern, die sich in 35 000 Clubs den fünf Hauptzielen widmen: Friedensarbeit, Krankheitsbekämpfung, Wasser- und Hygieneprobleme, Fürsorge für Mutter und Kind sowie Bildungs- und Wirtschaftsförderung. Sie legen den Schwerpunkt in der Problemlösung in ihrer unmittelbaren Nähe und unterstützen Schulen, Vereine, das Schloss, die Berufsorientierung im von Vorstand Werngard Wölbern geleiteten Projekt SCHUB sowie den internationalen Schüleraustausch.

Jedes Jahr fließen aus dem Jeverland etwa 15 000 Euro in gemeinnützige Projekte vor Ort und International – fast 150 000 Euro seit der Gründung.

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