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Mehr als 60 Teilnehmer Umzug der WSC-Jaderegatta nach Hooksiel ist geglückt

Theo Kruse
Die WSC-Jaderegatta fand erstmals vor Hooksiel statt und verzeichnete unerwartet großen Zuspruch – allein: Wind war Mangelware an diesem herrlichen Spätsommertag.

Die WSC-Jaderegatta fand erstmals vor Hooksiel statt und verzeichnete unerwartet großen Zuspruch – allein: Wind war Mangelware an diesem herrlichen Spätsommertag.

Theo Kruse

Hooksiel - Erstmals fand die Jade Regatta des Wilhelmshavener Segelclubs (WSC) vor dem zweiten Vereinshafen in Hooksiel statt. Die Kurse waren mit allen Herausforderungen gespickt, die das Jaderevier ausmachen: Ebbe und Flut, Untiefen, Fahrwasserquerungen und nicht zuletzt die Berücksichtigung des Sperrgebietes um das LNG -Terminal.

Die Ergebnisse

Gruppensieger Bahn A: Arrabiata, Eigner Jochen Denkena, Sail Lollipop Regattaverein; Race, Michael Blenk, WSC; Njord, Matthias Müller, WSC; Corroborree; Gaby Reemtsma-Liebert; SV Hooksiel; Dienstreise, Tammo Diebel, SKHS

Gruppensieger Bahn B: Indigo, Hendrik Busemann, WSV H.

Gruppensieger Bahn C: Tuulia, Denis Joeck, RSC; Tschaika, Theo Kruse, SK Horumersiel; Phönix, Michael Gundlach, RSC; Sir James, Marek Urmanin, SK Geniusbank

Family Cup: Sternschnuppe, Eva Meissner; WSC

Schwache Winde

Regattawart Ole Ehrt freute sich über 60 Meldungen aus allen Jadevereinen. Nichtsdestotrotz standen ihm bei der Steuermannsbesprechung die Schweißperlen auf der Stirn, nicht nur wegen der herrlichen spätsommerlichen Temperaturen, sondern auch wegen der schwachen Winde. Relativ schnell stand deshalb fest, dass nur die Flautenbahnen gesegelt werden konnten. Gestartet wurde publikumswirksam an der Südwestecke der Muschelkultur und dem Strand. Bei ablaufendem Wasser und Wind von knapp zwei

Beaufort (Bft.) aus Südost, hatten auch die Strandbesucher besten Ausblick auf die startende Armada.

Die Kurse waren unterschiedlich lang gewählt. Die schnellen Boote der großen Bahn mussten das Fahrwaser queren und den Radarturm „Hooksielplate“ runden. Doch der Wind ließ weiter nach, so dass sogar die Flautenbahn noch einmal verkürzt werden musste, damit alle Jachten mit dem auflaufenden Wasser ins Ziel segeln konnten. In der Gruppe A starteten 15 Segler, in Gruppe B waren es acht. Die dritte Gruppe C mit 22 Booten ging um 12.20 Uhr über die Startlinie. Als Neuerung wurde der Family Cup von fünf Booten rund um das Muschelzuchtgebiet ausgesegelt. Mit einem Preis für das jüngste (6 Jahre, „Navicula“) und das älteste Crewmitglied (82 Jahre, „Goedecke Michel“) sollte generationsübergreifend ohne Zeitwertung stressfrei gesegelt werden. Der Preis für das Boot mit der meisten Lebenserfahrung ging an die „Sir Henry“ mit stolzen 213 Jahren. Die Preisverleihung nahm WSC-Vorsitzender Werner Lüders gemeinsam mit Ole Ehrt vor.

Gelungene Regatta

Viel Spaß hat allen Teilnehmern das WSC-Sommerfest als Begleitprogramm zur Regatta, das Alt und Jung zusammenführte. Das Team um Regattaleiter Ole Ehrt und Festwartin Chiara Hoigt sowie der WSC-Vorstand freuten sich über einen gelungenes Regattawochenende. Über die Herausforderungen bei einer Schwachwind-Regatta im Tidengewässer fachsimpelten die Teilnehmer bei einem köstlichen Büfett mit Getränken bis in die Nacht hinein und auch beim Seglerfrühstück im Hafen.

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