Hooksiel - Rein in den Sulky, fertig und los. Pünktlich um 18.05 Uhr wird der erste Startschuss des Jahres fallen. Am Mittwoch, 19. Juli, beginnen die Hooksieler Trabrenntage auf der Jaderennbahn. An drei Mittwochabenden (19. und 26. Juli, 2. August) hintereinander werden Pferde, Trainer und Fahrer aus verschiedenen deutschen Trainingszentralen um Sieg und Plätze kämpfen.
Auch einige Mitglieder des Hooksieler Rennvereins werden mit ihren Pferden an den Start gehen. Der Ehrenpräsident Günther Lühring des ausrichtenden Jeverländer Rennvereins ist in drei Rennen mit dabei, außerdem starten Sandra Hamacher und Immo Müller mit Pferden des Gestüts Oesterdieken.
Mini-Trabrennen
Neben den sieben Rennen werden gegen 19.30 Uhr (nach dem vierten Rennen) die Minitraber auf die Bahn gehen, bei denen zehn Ponys mit Sulky werden ihre Runden drehen werden. Gefahren werden die „Bonsai-Traber“ meist von ihren Besitzern, die das Alter von 15 Jahren noch nicht erreicht haben. Dieser Show-Act erfreut sich in ganz Deutschland immer größer werdender Beliebtheit.
Wie bei den „Großen“ werden zu lange galoppierende Ponys ebenfalls disqualifiziert. Bei diesem Rennen sind Wettabgaben ausgeschlossen. In allen weiteren Rennen sind Wetten, wie gewohnt, möglich.
Neue Wett-Variante
Neben den klassischen, üblichen Wettarten wie die Sieg-, Platz-, Zweier- und Dreierwette, bietet der Hooksieler Rennverein dieses Mal eine neue Variante an. In der neuen V4-Wette werden die vier Sieger der Rennen zwei bis fünf gesucht, die alle auf einem dafür vorgesehenen Wettschein angekreuzt werden müssen. Diese Wett-Tickets liegen im Kassenbereich aus, Abgabeschluss für diese Wette ist der Start zum zweiten Rennen. Der Basiseinsatz beträgt einen Euro. Je mehr Pferde man als Sieger ankreuzt, desto größer die Chance zu gewinnen.
Zweite Chance
Versüßt wird diese V4-Wette mit einem Jackpot in Höhe von 1000 Euro, die der Veranstalter drauflegt. Sollte jedoch niemand alle Sieger auf dem Schein haben, fließen alle Einsätze in einen weiteren, deutlich höheren Jackpot am zweiten Renntag. Alle am Renntag getätigten Wetten, die nicht gewonnen haben, erhalten nochmal eine zweite Chance. Mit insgesamt 60 Startern können alle Rennen quantitativ und qualitativ gut besetzt werden, freut sich Marco Will, Pressesprecher des Vereins.
Für diejenigen, die nicht persönlich auf der Bahn dabei sein können, die Rennen dennoch verfolgen möchten, gibt es ab 18 Uhr einen Live-Stream auf Youtube. (Stichworte: Trabrennen, Hooksiel, Live-Stream)
