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Hooksieler Seedeich Deichsicherungsweg seeseitig ab sofort gesperrt

Melanie Hanz
Deichbau Hooksiel Umleitung für Fußgänger und Radfahrer ab Campingplatz Hooksiel

Deichbau Hooksiel Umleitung für Fußgänger und Radfahrer ab Campingplatz Hooksiel

Rahel Wolf

Hooksiel - Der III. Oldenburgische Deichband und der NLWKN (Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) treiben die Planung und die bauliche Umsetzung der anstehenden Deicherhöhungsmaßnahme am Hooksieler Seedeich in diesem Jahr weiter voran.

Derzeit finden auf dem seeseitigen Deichsicherungsweg Transportarbeiten zur Anlieferung von rund 25000 Kubikmetern Kleiboden zum Kleidepot am Hooksieler Seedeich statt. Der Kleiboden wird benötigt, um mit der Deicherhöhungsmaßnahme am Hooksieler Seedeich in den nächsten Jahren beginnen zu können.

Laster unterwegs

Für die Transportfahrten wird der seeseitige Deichsicherungsweg bis voraussichtlich Ende April 2022 für Fußgänger und Radfahrer ab dem Campingplatz Hooksiel gesperrt. Die Sperrung des seeseitigen Deichsicherungsweges ist notwendig, da mit einem hohen Verkehrsaufkommen an Baufahrzeugen zu rechnen ist und die Fahrbahn während der Transportfahrten stark verschmutzt sein wird, teilt Deichband-Geschäftsführer Gert Bartels mit.

Blick von der Bäderstraße aus, bzw. Deichaufgang Bäderstraße.

Blick von der Bäderstraße aus, bzw. Deichaufgang Bäderstraße.

Entsprechende Absicherungen und Beschilderungen wurden bereits aufgestellt und sind von Fußgängern und Radfahrern zu beachten. Für Fußgänger ist eine Umleitung über die Deichkrone eingerichtet. Radfahrer werden gebeten, die landseitige Bäderstraße zu nutzen. Aufgrund von schlechten Witterungsverhältnissen kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Der III. Oldenburgische Deichband bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

Der Hintergrund: Der III. Oldenburgische Deichband plant eine Nacherhöhung des Hooksieler Deichs auf zwei Kilometern Länge zwischen Außenhafen und Campingplatz; wann die Deichbaumaßnahme stattfindet, ist offen, sagt Deichband-Geschäftsführer Gert Bartels.

Depot füllt sich

Aber: Die Sammlung und Lagerung der dafür benötigten gut 40 000 Tonnen Klei hat im vergangenen Jahr bereits begonnen. Sie ist auf mehrere Jahre angesetzt. Und weil der Klei ohnehin im Deich verbaut werden soll, mache es Sinn, ihn an Ort und Stelle auch zu deponieren. „Dann muss der Klei später nur noch verschoben werden“, so Bartels.


Der Deichband nutzt mittlerweile jedes Neubaugebiet, um bei Erschließungsarbeiten so viel Klei wie möglich zu gewinnen. Das läuft gegen die Zahlung eines „Grubenzins“ und anteiliger Transportkosten zur Lagerstelle.

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