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Dorfgemeinschaftshaus Cäciliengroden Wie geht es weiter? – Erste Ideen vorgestellt

Annette Kellin
Wie soll es mit dem Dorfgemeinschaftshaus in Cäciliengroden weitergehen? Dazu gab es jetzt eine Informationsveranstaltung.

Wie soll es mit dem Dorfgemeinschaftshaus in Cäciliengroden weitergehen? Dazu gab es jetzt eine Informationsveranstaltung.

Annette Kellin

Cäciliengroden - Wie geht es weiter mit dem Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Cäciliengroden? Wie können und vor allem wie wollen sich die Nutzer des Hauses und die Einwohner von Cäciliengroden einbringen, um die Verwaltung des Hauses zu unterstützen? Das sollte bei einer Bürgerversammlung an Ort und Stelle am Freitagabend geklärt werden. Doch ganz so rasch lässt sich das wohl nicht klären.

Johannes Schulze und Marlies Koenen-Rohlfs von der Interessengemeinschaft zum Erhalt des Dorfgemeinschaftshauses Cäciliengroden.  (Foto: Annette Kellin)

Johannes Schulze und Marlies Koenen-Rohlfs von der Interessengemeinschaft zum Erhalt des Dorfgemeinschaftshauses Cäciliengroden. (Foto: Annette Kellin)

Eingeladen hatte Johannes Schulze im Namen der „Interessengemeinschaft zum Erhalt des Dorfgemeinschaftshauses in Cäciliengroden“ (IG). Und schon hier hakte es ein wenig, denn neben Schulze war nur noch Marlies Koenen-Rohlfs aus der IG an dem Abend vertreten. Auch aus dem Vorstand der Siedlergemeinschaft, in der die IG ihre Wurzeln hat, war niemand anwesend. Und so kam zwangsläufig die Frage auf, ob und wo es nicht mehr rund läuft zwischen den beiden Gruppen. Eine klare Antwort gab es darauf nicht.

Wie eine Unterstützung aussehen könnte

Johannes Schulze legte dar, wie eine Unterstützung durch Nutzer und Anwohner aussehen könnte: Die Schlüsselgewalt könnte in den Händen der IG liegen, hier müsste dann das Haus an die jeweiligen Gruppenleiter oder die Ausrichter einer Feier übergeben und später auch wieder übernommen werden – jeweils mit Begehung und Protokoll. Möglicherweise könnten gegen eine Aufwandsentschädigung auch Reinigungsarbeiten übernommen werden. Vor dem Haus könnte eine Klönecke eingerichtet werden, im Foyer könnte die Geschichte des Ortes dargestellt werden und vieles mehr. Schulze betonte mehrfach, Priorität habe die Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls im Dorf. Dabei könnte das DGH eine wichtige Rolle spielen.

22 Besucher wollten wissen, wie es mit dem DGH in Cäciliengroden weitergeht. (Foto: Annette Kellin)

22 Besucher wollten wissen, wie es mit dem DGH in Cäciliengroden weitergeht. (Foto: Annette Kellin)

Gedacht war der Abend dafür, tatkräftige Unterstützer zu finden. 22 Menschen waren der Einladung gefolgt. Darunter zwei Ratsleute von SPD und Grünen, die CDU und Bürger für Sande, die den Erhalt des DGH explizit auf der Liste der Wahlversprechen hatten, waren nicht dabei. Die 22 Teilnehmer wollten aber mehr Details, keiner war bereit, sich pauschal als Helfer zur Verfügung zu stellen. Aus etlichen Beiträgen war auch zu entnehmen, dass sich mancher ein wenig „überfahren“ fühlte, „man muss die Leute, die hier wohnen, auch mitnehmen“, war zu hören.

Erst Renovierungsarbeiten, dann ein neuer Termin

Das registrierte auch Bürgermeister Stephan Eiklenborg, der den Abend ebenfalls verfolgte. „Hier wird mehr kritisiert als nach vorn gedacht. Das verwundert mich“, erklärte er. Kirstin Pöppelmeier (Grüne) appellierte: „Es gibt hier Leute mit Ideen, das ist ja deutlich zu hören. Sie müssen nicht alles allein auf ihre Schultern nehmen, Herr Schulze.“ Ein Team, das aus dem DGH einen echten Treffpunkt gestalten und das Haus zu einem attraktiven Ortsmittelpunkt wachsen lassen könnte, das muss allerdings erst noch gefunden werden.

Verabredet wurde ein weiteres Treffen. Das Haus ist ab Montag, 16. Oktober, zunächst für rund vier Wochen geschlossen, es werden die nötigsten Renovierungsarbeiten erledigt. Darunter fallen: moderner Brandschutz und Nachrüstung von Fluchtwegen. Gleich nach der Wiedereröffnung am Sonntag, 19. November, 15 Uhr, soll es bei Kaffee, Tee und Kuchen um Details gehen, alle Einwohner und Nutzer sind dazu wiederum eingeladen.

Das Haus ist ab dem 16. Oktober geschlossen, es müssen Fluchtwege nachgerüstet werden und der Brandschutz muss auf modernen Standard gebracht werden. (Foto: Annette Kellin)

Das Haus ist ab dem 16. Oktober geschlossen, es müssen Fluchtwege nachgerüstet werden und der Brandschutz muss auf modernen Standard gebracht werden. (Foto: Annette Kellin)

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