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NWZonline.de Region Friesland

Im Hippielook zum Sängerfest

14.07.2018

Viel zu erzählen hatten die Gäste, die am Freitag zum Jubiläumsempfang anlässlich „200 Jahre Der Gemeinnützige“ in die Schlossstraße 7 gekommen sind. Die langjährige Verlagsleiterin Heide Wulf hatte in den Räumen früher ihren Schreibtisch und tauschte mit Ulrike Hinck Erinnerungen aus. Die Dangasterin war schon als Kind mit ihrem Vater Willy Hinck, der lange für den Gemeinnützigen gearbeitet hat, zu Terminen gefahren. In den 60er und 70er Jahren hat sie selbst für den Gemeinnützigen fotografiert und Berichte geschrieben. Ein Termin ist ihr besonders in Erinnerung geblieben. „Ich hatte in Berlin studiert und sah entsprechend aus, hatte wilde Locken und trug Maxiröcke. In diesem Aufzug ging ich zum Gemeindesängerfest in die Altdeutsche Diele in Steinhausen. Der ganze Saal hat mich angestarrt, als sei ich eine Erscheinung.“

Auch Konstanze Radziwill hat eine ganz besondere Beziehung zum Gemeinnützigen: „Ich bin damit aufgewachsen“, erzählt sie. Auch in den Jahren, als ihr Vater Franz Radziwill lieber Radio hörte als Zeitung zu lesen, ging sie zum Nachbarn, um die Zeitung zu lesen. Als Schülerin trampte sie oft nach Varel und wurde nicht selten von Willy Hinck auf dem Weg zum Gemeinnützigen mitgenommen. Er riet ihr, doch eine Ausbildung bei der Zeitung zu machen, und in der Abi-Zeitung gab sie tatsächlich den Berufswunsch „Journalistin“ an.

Diesen Beruf tatsächlich ergriffen hat Sönke Klug aus Varel und ist damit in die Fußstapfen seines Großvaters Wilfried Klug getreten, der die Redaktion des Gemeinnützigen lange geleitet hat. Auch Sönke Klug schaute beim Tag der offenen Tür am Freitagnachmittag vorbei und erinnerte sich an alte Zeiten, als er als Schülerpraktikant und freier Mitarbeiter beim Gemeinnützigen gearbeitet hat.

Auch andere ehemalige Redakteure sowie heutige freie Mitarbeiter kamen anlässlich des Jubiläums am Freitag zur Kaffeerunde zusammen. Wilfried Priemel, Peter Stange, Kai Hippen, Gösta Berwing, Wolfgang Müller und Friedhelm Müller-Düring schwelgten in Erinnerungen.

Positive Erinnerungen mit dem Gemeinnützigen verbindet der Vareler Detlef Eilers. Schon seit 1934 liest er den Gemeinnützigen. Ganz genau begutachtete er am Freitag die ausgestellten Seiten auf der Suche nach einem alten Artikel aus dem Jahr 1982. „Damals sind wir nach Windhuk gereist. Einige Vareler sind dorthin ausgewandert“, erzählt Eilers. Diese abenteuerliche Reise hat ihn nachhaltig beeindruckt. 2011 berichtete der Gemeinnützige über seine damals 40-jährige Reiseleidenschaft. Gemeinsam mit seiner Ehefrau war er unter anderem in China, Japan, Island, Finnland, Sibirien, der kanadischen Arktis, und sogar auf Grönland.

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