Zum 20-jährigen Bestehen der Bauchtanzgruppe haben sich aktive und ehemalige Tänzerinnen im Veranstaltungssaal des Dienstleistungszentrums in Varel getroffen. Bei den Frauen heißt das Motto: Immer in Bewegung bleiben. Damals, zu Beginn des Kurses, wohnte die Tanzlehrerin, Physiotherapeutin und Yogalehrerin Gabriele Janz, neben der Volkshochschule und dachte sich: „Ich kann ja mal einen Kurs anbieten.“ So begannen einige Tänzerinnen in den Schulungsräumen im Seilerweg mit einer orientalischen Tanzausbildung. Heute können die 16 aktiven Tänzerinnen die Räume der Volkshochschule im Dienstleistungszentrum nutzen. Michael Hellbusch von der VHS gratulierte den Damen im Alter von 30 bis 80 Jahre. Für die Feier hatten die Tänzerinnen einige Choreographien einstudiert und für das gekonnte Vorführen viel Beifall erhalten. Nach den Vorführungen reihten sich die als Gäste anwesenden Frauen der Bauchtanzgruppe aus Bockhorn ein, und fortan bestimmten weiche, schlangenhafte Bewegungen zu orientalischer Musik das Geschehen auf der Tanzfläche. Gabriele Janz bekannte abschließend: „Wir werden tanzen, bis wir Rollatoren brauchen.“

Im Oktober 2014 hatte die Projektstelle „Zukunftsfähige Seniorenarbeit der Kirchenkreissozialarbeit“ des Diakonischen Werkes Friesland-Wilhelmshaven aufgerufen, an einem Fotowettbewerb mit dem Titel „Perspektive: Altwerden in Friesland” teilzunehmen. Die Betreuungskraft Brigitte Heeren vom Altersstift „Simeon und Hanna“ hat mitgemacht und wurde mit drei Fotografien, die sie von den Bewohnern gemacht hat, von der Jury ausgewählt. Es entstand aus der Vielzahl der Einsendungen eine Art Kalender. Nun wurde in dem Altersstift die Ausstellung „Perspektive: Altwerden in Friesland“ eröffnet. Kirsten Anders-Pöppelmeier vom Projekt „Zukunftsfähige Seniorenarbeit“ übergab den Bewohnern die Wanderausstellung, die noch bis zum Freitag, 27. März, im Hause „Simeon und Hanna“ zu sehen ist. Kirsten Anders-Pöppelmeier sprach mit den Gästen dabei über das Altwerden. Die Bewohner                   haben                    sich                         darüber                    ausge-

tauscht. „Es werden in der nächsten Zeit noch viele Impulse gesetzt, um mit den Bewohnern über dieses Thema ins Gespräch zu kommen“, kündigt Brigitte Heeren an.

Die Wählergemeinschaft Zukunft Varel hat eine neue stellvertretende Vorsitzende. Egbert Jackenkroll trat als Stellvertreter aus persönlichen Gründen zurück. Seine Nachfolgerin ist Tina Brune. Bei der Jahreshauptversammlung wählten die Anwesenden sie einstimmig. Der restliche Vorstand wurde im Amt bestätigt: Karl-Heinz Funke als Vorsitzender, August Osterloh (2. Stellvertreter), Heinz-Peter Boyken (Schriftführer) sowie Ralf Rohde (Kassenwart). Der Vorsitzende Karl-Heinz Funke benannte in seinem Bericht die Unterstützung Rainer Rädickers bei der Bürgermeisterwahl, aber auch dessen anschließende Versetzung in die neu geschaffene Stabsstelle nach Langendamm. Weiteres Thema von Zukunft Varel im vergangenen Jahr war die Entwicklung der Vareler Innenstadt. Diskussionen gab es um die Radwegebenutzungspflicht, die Bebauungen in Dangast sowie die Bedarfszuweisung für die Stadt Varel. Der Bericht des Kassenwartes Ralf Rohde zeigte eine gesunde Kassenlage auf.

Große Kritik der Anwesenden gab es an der Erhöhung der Mieten für städtische Wohnungen in der Stadt Varel und den „geringen Investition in deren Sanierung“. Die nächste öffentliche Mitgliederversammlung von ZV findet statt am Mittwoch, 25. März. Alle Vareler Bürger sind zu diesen öffentlichen Sitzungen der Wählergemeinschaft eingeladen.


Eine „qualifizierte Serviceassistentin“ ist Nicole Gräfing aus Rodenkirchen nun. Sie hat ihre Prüfung bestanden. Die Mitarbeiterin des Autohauses „Am Tannenkamp“ in Varel hat sich erfolgreich qualifiziert. Davon profitierten in erster Linie die Werkstattkunden des Autohauses, erklärt Yvonne Diehl vom Autohaus. Dort arbeitet Nicole Gräfing schon seit 2010.

Angefangen hatte sie als Mitarbeiterin in der Buchhaltung, wechselte aber später in den Service, wo sie die Möglichkeit einer berufsbegleitenden Weiterbildung zur Serviceassistentin wahrnahm. Den Stellenwert der Serviceassistenz fasst der Kundendienstleiter Ralf Bartzsch zusammen: „Soziale und kommunikative Kompetenz ergänzen die technisch fachliche Qualifikation der Serviceberater in idealer Weise“. Und Geschäftsführer Rolf Peter Filmer ergänzt: „Eine professionelle Serviceassistenz ist eine der Visitenkarten des Autohauses.“