Beeindruckende Rekorde können die Schortenser Absolventen des Sportabzeichens 2015 vorweisen. Nicht etwa Höchstleistungen junger Sportler stehen dabei im Mittelpunkt, sondern kontinuierliches Training bis ins hohe Alter. Als ältester Teilnehmer absolvierte Hayung Sjuts (rechts) mit 83 Jahren sein 30. Sportabzeichen und zeigte wie in jedem Jahr den Jüngeren, was auch im Alter möglich ist. Sein 58. Abzeichen legte Klaus Burmeister (links) ab. Da ist er in der Anzahl der Teilnahmen kaum einzuholen. Unübertroffen ist jedoch Lisa Harms. Sie ist nicht nur mit 86 Jahren die älteste Teilnehmerin, sie hat auch schon zum 36. Mal das Abzeichen gemacht. Allerdings war dieses das letzte Sportabzeichen in Schortens. Sie hört nicht etwa auf, sondern zieht um nach Hohenkirchen und wird demnächst den Hohenkirchenern zeigen, was Schortenser Sportler so können.

Der Schützenverein Schortens hat jetzt wieder zum traditionellen Grünkohlessen eingeladen. Doch vor dem deftigen Mahl galt es, sich bei einem Schießwettbewerb auf der Vereinsanlage in Schortens zu beweisen. Der neue Vereinspräsident Holger Zwirner hatte sich dazu etwas Besonderes einfallen lassen: Über den Schießwettbewerb sollten die Grünkohl-Majestäten ermittelt werden. Zwirner hatte einen mobilen Scheibentransporter gebaut, in dem sechs Schweinchen ihre Runde drehten. Die Aufgabe der Teilnehmer bestand darin, die Schweinchen mit einem Treffer umzukippen. Kohlkönigin wurde so Margret Müller mit sechs Treffern. Auch ihr Mann Hermann Müller (ovales Bild) konnte sich schließlich als Kohlkönig durchsetzen. Der Grünkohl wurde dann in der benachbarten „Nachtschicht“ genossen. Zum Abschluss versammelte sich die Schützengemeinschaft wieder im Vereinsheim und ließ den Abend im geselligem Rahmen ausklingen.

G

erade zur passenden Zeit des Umzugs vom Freizeitbad Aqua Toll in die Tennishalle in den Brauerwiesen veranstaltete das Fitnessstudio Actic Fitness eine Tombola, deren Erlös der kürzlich gegründeten Nordic-Walking-Gruppe der Lebensweisen zugutekommen sollte. Sabine Laube vom HFC begleitet die jungen Sportler. Als Betreuer stellen sich ehrenamtlich Ursula Lohe, Saskia Feldmann sowie Sophie Wickel zur Verfügung. Die Laufstrecke ist – wie kann es anders sein, die Langsamstraße – wobei der Ausgangspunkt zurzeit das Café Suutje – in Kürze aber dann das neue Wohnheim in Barkel – sein wird. Denn darauf zielt diese Aktion letztlich auch ab: Den künftigen Bewohnern eine sportliche Freizeitaktivität zu bieten. 123 Euro sowie weitere Sachspenden kamen beim Umzug zusammen, gleichzeitig verbunden war dieser mit einem „Tag der offenen Tür“ in der Tennishalle Heidmühle. Jetzt übergab Manja Jenzig von Actic Fitness den Betrag kurz vorm Start der Gruppe und blieb noch eine ganze Stunde bis zur Rückkehr bei den Müttern.