Schortens - Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Schortens konnte der Vorstand wieder über rege Vereinsaktivität und sportliche Erfolge berichten. Unter anderem konnte die amtierende Schützenkönigin Gertrud Mainusch die streng vorgegebenen Wertungsübungen für die Grün-Silberdurchwirkten Schützenschnur erfüllen. Diese wurde ihr vom Hauptmann an ihrer Schützenuniform befestigt.

Das Training der Jugend wurde, zunächst als Beitrag zur Energieeinsparung, mit dem Übungsschießen der übrigen Schützen zusammengelegt. Inzwischen hat sich gezeigt, dass diese organisatorische Maßnahme neben der Kosteneinsparung weitere Vorteile bietet und beibehalten werden soll. Die Jugendlichen bringen neue Ideen ein und die Älteren können etwas von ihrer teilweise jahrzehntelange Erfahrung weitergeben.

Etwas ernstere Gesichter gab es beim Bericht des Kassenwartes. Nachdem durch die Corona-Pandemie für lange Zeit mit dem Betrieb der Schießanlagen und der Bewirtung des Vereinsheims praktisch keine Einnahmen erzielt werden konnten, wurde die Vereinskasse im vergangenen Geschäftsjahr besonders durch die Ausgabenseite belastet.

Schmerzlich waren wie überall die enorm gestiegenen Energiekosten. Hinzu kam, dass Handwerksbetriebe ihre kalkulierten Angebote für fällige Instandsetzungs- und Energiesparmaßnahmen nicht aufrecht halten konnten. Ursprünglich geplante Sanierungsmaßnahmen konnten mangels Gegenfinanzierung nicht wie geplant beauftragt werden. Zum Glück haben Fachkräfte aus den eigenen Reihen selbst „in die Speichen gegriffen“ und konnten ein Großteil der dringendsten Arbeiten in Eigenleistung bereits erledigen.