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NWZonline.de Region Friesland

Jahrzehnte Erfahrung im Rathaus

26.10.2006

Eine umfangreiche Ehrung nahm jetzt Ratsvorsitzender Karl-Heinz Funke in der letzten Sitzung der Ratsperiode (die NWZ berichtete) vor. 165 Jahre Ratserfahrung verteilt auf elf Ratsmitglieder hatte Funke zu würdigen. Dem ersten, Peter Nieraad (CDU), riet Funke daher: „Bleiben Sie sitzen, bei Ihnen dauert es länger.“ Nieraad gehört dem Rat seit 1981 an. In zahlreichen Ausschüssen und Gremien ist Nieraad vertreten, darunter im Marktausschuss, „in Tradition Ihres verehrten Vaters“, erinnerte Funke an den Vareler Bürgermeister Karl Nieraad (1907 bis 1999), der in den 50er-Jahren und bis 1961 ehrenamtlicher Bürgermeister in Varel war. 20 Jahre dabei sind Christine Lampe (SPD) und Alfred Müller (SPD) sowie

Dieter Wacker (SPD), der aus dem Rat ausscheidet. Zehn Jahre im Rat sind Hannelore Schneider (SPD), Jürgen Bruns (SPD), Jürgen Rathkamp (CDU) und Herbert Zeidler (SPD), ferner Thomas Busch (SPD), Karin Dierenga (CDU) und Werner Watermann (CDU), die aus dem Rat ausscheiden.

Peter Nieraad erhielt neben der Urkunde der Stadt Varel auch eine Urkunde vom Niedersächsischen Städtetag. Grünen-Fraktionschef Hans-Joachim Janßen, der, nach einem Unfall, am linken Bein geschient zur Sitzung humpelte, signalisierte, dass er den Geehrten gratulieren wolle. „Wir haben Verständnis, wenn die Jubilare Ihnen entgegen kommen“, sagte Funke. Der Ratsvorsitzende verabschiedet auch

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Thomas Busch, den Sohn des (noch amtierenden) Bürgermeisters Wolfgang Busch. Da Thomas Busch auf eine erneute Kandidatur für den Rat verzichtete, scheidet er wie sein Vater aus dem Gremium aus. „Auf weitere gute Zusammenarbeit in dem nicht ganz so bedeutsamen Kreistag“, wünschte Ratsvorsitzender (und Kreistagsmitglied) Funke dem Sohn des Bürgermeisters, der dem Kreistag weiterhin angehört. „Da teile ich Ihre Aufassung nicht“, sagte Busch zu den semantischen Unterschieden, die Funke gezogen hatte. „Das kommt bei mir aus tiefster Brust“, bekannte der bekennende Vareler.

Bewegende Momente gab es auch, als Bürgermeister Wolfgang Busch sich nach der Sitzung von den Ratsmitgliedern verabschiedete. „Ich schaue gerne auf die Amtszeit zurück“, sagte Busch. „Seither haben wir viele Projekte erfolgreich bewältigen können“. Busch war es auch vorbehalten, die scheidenden Ratsmitglieder Thomas Busch (SPD), Karin Dierenga (CDU), Tassilo Groß (CDU), Dr. Wolf-Dieter Scholz (SPD), Enno Ulffers (FDP), Dieter Wacker (SPD), Werner Watermann (CDU), Andreas Wimmer (FDP) und Rüdiger Wolf (SPD) zu würdigen. Busch fand für

jeden ein persönliches Wort. Hervor hob Busch das lange Engagement des SPD-Ratsherrn Wolf-Dieter Scholz, der 20 Jahre lang Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Rat gewesen war. Sein Fazit als Sprecher der Ausscheidenden: „Wir werden einiges vermissen. Was jetzt kommt, bestimmen wir nicht mehr mit.“ Und, sichtlich gerührt von dem Augenblick, zog Busch auch sein persönliches Fazit: „Es bleiben positive Eindrücke.“ Ratsvorsitzender Funke dankte Wolfgang Busch für die lange Zusammenarbeit – Busch ist seit 1960 in der Stadtverwaltung, zunächst bei der Gemeinde Varel-Land unter Gemeindedirektor Albert Timpner, später nach 1972 und erfolgter Gemeindegebietsreform unter Stadtdirektor August Osterloh. „Sie haben Überdurchschnittliches geleistet“, würdigte Funke den scheidenden Bürgermeister, dessen

„offizielle“ Verabschiedung noch erfolgt. Zuschauer bei der zweistündigen Ratssitzung waren auch Ehefrau Doris Busch, die schon die konstuierende Ratssitzung der auslaufenden Ratsperiode besucht hatte. Sie hatte sozusagen doppelten Anlass, denn neben ihrem Mann wurde ja auch Sohn Thomas verabschiedet. Neben ihr verfolgte Gudrun Schamberg, Buschs Mitarbeiterin im Rathaus, die letzte Ratssitzung ihres „Chefs“. Mit langem Applaus für Wolfgang Busch wurde die Sitzung beendet, die versöhnliche Worte wie erregte Debattenbeiträge prägten.

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