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Benefizkonzert im Lokschuppen Jever Jazzband „Traditional Old Merry Tale“ begeistert Zuhörer

Jazzkonzert im Lokschuppen Jever: Zahlreiche Gäste genossen den Auftritt der Hamburger Jazzband „Traditional Old Merry Tale“ im Rahmen der Konzertreihe „SwinginLok“.

Jazzkonzert im Lokschuppen Jever: Zahlreiche Gäste genossen den Auftritt der Hamburger Jazzband „Traditional Old Merry Tale“ im Rahmen der Konzertreihe „SwinginLok“.

SwinginLok

Jever - Traditionell wird das erste Jazzkonzert der Reihe „SwinginLok“ im Lokschuppen in Jever im neuen Jahr als Benefizkonzert zugunsten regionaler und auch internationaler Einrichtungen veranstaltet. Seit Auflösung der jeverschen „Old Marytown“-Jazzband im Jahr 2019 hat dieses Benefizkonzert die „Tradional Old Merry Tale“ Jazzband aus Hamburg übernommen. Und so ist es nur wenige Tage her, dass die Band zahlreiche Jazzfreunde im Lokschuppen erfreuen konnte. Die Besucher genossen es spürbar, wieder einmal zusammen mit Jazzfreunden aus der ganzen Region den einzigartigen Sound des traditionellen Jazz mit fetzigen und stimmungsvollen Swing- und Blueseinlagen erleben zu dürfen.

Spitzenbands zu Gast

Der Grund für den guten Besuch liegt auch darin, dass die Reihe „SwinginLok“ mit Spitzenbands wie der „Traditional Old Merry Tale“ aus Hamburg oder Henning Munk (Dänemark) sowie niederländischen Bands und Künstlern wie „Dutch Swing Collegeband“, „Second Life Jazzband“ (früher PAX), „Stableroof Jazz & Bluesband“, „Sunny Side Jazzband“ oder Anke Angel (Boogie Woogie) seit teilweise mehr als 20 Jahren viele Stammgäste über die Region hinaus anzieht. Für die Stammgäste ist deshalb auch der freie Sonntagvormittag so beliebt.

Für die guten Besucherzahlen spricht außerdem die Tatsache, dass die Reihe „SwingingLok“ auf das Winterhalbjahr – Oktober bis März – beschränkt ist. Denn im Sommerhalbjahr gibt es sehr viele musikalische Angebote, die von regionalen Bands abgedeckt werden. Zu diesen bestehe ebenfalls guter Kontakt, macht die „SwinginLok“-Orga-Gruppe um Jochen Ewald deutlich.

Zu diesen Bands gehören Gruppen wie „Aint we sweet“, „Katteker Jazzband“ oder „Garden City Company“, die allesamt auch für die von der Stadt Jever in Zusammenarbeit mit „SwingingLok“-Orgagruppe organisierten Sommerkonzerte in der Coronazeit aktiv waren. Für diese Bands und für Abendtermine würde sich neben dem Lokschuppen im Sommerhalbjahr auch die neu errichtete Außenbühne beim Lokschuppen anbieten – so geschehen bereits im vergangenen Jahr.

Alternativprogramm

So hatte die neue Konzertorganisation mit Claus Vathauer an der Spitze ein alternatives Konzertprogramm, auch mit einer etwas moderneren Musikausrichtung, das ganze Jahr über ein beachtliches Programm auf die Beine gestellt. So viele Konzerte hat es im und am Lokschuppen noch nie gegeben, freut sich Jochen Ewald.


Zurück zu der „Traditional Old Merry Tale“. Die Hamburger Band präsentierte vor wenigen Tagen im Lokschuppen ein ganz besonderes Stück: als großartig verjazzten Schlager spielten sie den Song von Hans Albers, „Das Herz von St. Pauli“. Bandleader Jan-Peter Carstensen als Solist (Klarinette) trug dieses Stück in einer Weise vor, die das Publikum restlos begeisterte. Logisch das die Band mit ihren großartigen Musikern erst nach mehrfachen Zugaben die Bühne verlassen durfte.

Verlängerung

Einleuchtend auch, dass die Besucher Jochen Ewald, der sich mit diesem Auftritt als Organisator der „SwinginLok“-Jazzreihe verabschiedete, mehrfach aufforderten, diese Veranstaltungsreihe unbedingt fortzusetzen. Ewald selbst sieht sich für die Organisation zwar selbst gesundheitlich nicht mehr in der Lage, hat dafür inzwischen aber die Zusage des Vorstandes zur Verlängerung der Jazzreihe. Er versprach zudem, seine Kontakte zu den Bands weiter zu pflegen, denn die von ihm mit anderen in den letzten 20 Jahren organisierten Benefizkonzerte hätten zu beachtlichen Spendensummen geführt, die heute in vielen Bereichen wichtiger seien, denn je.

Dieser Hinweis kam an. Viele Besucher verließen den Lokschuppen nicht, ohne einen Betrag in den dort platzierten Spendentopf zu werfen. Und so können dank dieses Konzerts und einer privaten Spende der Jeverlandstiftung je 500 Euro an die Aktion „SOS Ukraine“ sowie an das Projekt „Weser-Ems hilft starken Frauen in Ghana“ gespendet werden.

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