Jever - Zum dritten Mal konnten sich jetzt junge Menschen auf der Regionalen Ausbildungsmesse an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Jever über verschiedene Betriebe informieren. Organisator Ronald Eilts war zufrieden. „Im Endeffekt ist das, was wir beabsichtigt haben, ganz gut aufgegangen“, sagte er. „Nämlich den Kontakt herzustellen und eine Fläche zu bieten, auf der sich Betriebe und potenzielle Auszubildende treffen. Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz.“
Viele Bereiche aus dem Berufsleben abgedeckt
33 Betriebe haben sich auf der Ausbildungsmesse am Donnerstag präsentiert. „Wir haben uns bemüht, verschiedene Spaten zu zeigen“, erklärte Eilts. Und Ingo Theilen vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur und des Jobcenters Wilhelmshaven, der ebenfalls an der Organisation beteiligt war, ergänzte: „Von A bis Z ist alles vertreten. Vor allem auch diejenigen, die ihre Auszubildenden an den BBS Jever beschulen.“
Speditionen, Logistikunternehmen, Banken, Versicherungen, produzierende Unternehmen – viele waren dabei. „Aber auch die Pflege – die einen großen Raum einnimmt bei den Ausbildungsplatz-Angeboten“, so Theilen.
Beide Organisatoren, Theilen und Eilts, freuten sich über die gute Resonanz: Es seien sehr gute Gespräche zustande gekommen, und teilweise seien sogar schon Praktika ausgemacht und Bewerbungsunterlagen abgegeben worden, berichtete Eilts. Überall seien rege Gesprächen zu hören gewesen.
Messe gibt Schülerinnen und Schülern gute Orientierung
Auch den Schülern – übrigens nicht nur von den BBS, sondern auch von umliegenden Schulen – hat die Messe geholfen. Simon Wollnik hat sich zum Beispiel sehr für den Beruf des Fachlageristen interessiert. „ Mit dem Gabelstapler fahren, Sachen einräumen und verpacken – dort habe ich meine Ruhe und kann Menschen helfen. Man hat auch eine große Verantwortung über eine große Halle mit verschiedenen Produkten. Das ist interessant und ein wichtiger Beruf“ , erklärte der Schüler.
Lea Martens hat sich am Stand der Bundeswehr informiert: Sehr viele ihrer Familienmitglieder seien bei der Bundeswehr – und so sei auch ihr Interesse daran gewachsen. „Ich möchte gerne zur Bundeswehr in die Verwaltung. Da gibt es ja verschiedene Bereiche und Positionen. Sehr viele meiner Familie sind bei der Bundeswehr und dadurch bin ich auch auf diesen Bereich gekommen.“
Lucy Haartje hat auch schon genau Berufsvorstellungen: „Ich möchte in Zukunft als Steuerfachangestellte eine Ausbildung anfangen. Ich möchte später gern im Büro arbeiten, weil mir das Spaß macht und man dort geregelte Arbeitszeiten hat.“
