Jever - Und wieder einmal naht ein Weihnachtsfest, das unter dem Eindruck der nicht enden wollenden Corona-Pandemie so ganz anders ist als all die Weihnachtsfeste früherer Jahre. Erneut werden Weihnachtsfeiern und Weihnachtsmärkte komplett abgesagt oder finden nur unter strengen Sicherheitsauflagen und nur mit Impf- und Testnachweis statt. Und erneut und immer noch heißt es Abstand halten und sich am besten gar nicht begegnen. Es drohen nach 2020 erneut ziemlich einsame Weihnachten.

Angesicht all dieser Auflagen in Zeiten der Pandemie soll der Lichterplatz St. Marien (Große Rosmarinstraße/Kleine Burgstraße) und die große Krippe im Gemeindehaus Karlshof ein wenig Trost und Licht und Zuversicht in diesen Pandemiezeiten spenden, sagt Pfarrer Walter Albers von der Pfarrei St. Benedikt. Der Lichterplatz mit Weihnachtsbaum und den farbenprächtigen Kirchenfenstern einer Kunstglaserei sorgen dabei für eine ganz besondere Atmosphäre. Am vergangenen Wochenende

haben 20 Ehrenamtliche aus der katholischen Kirchengemeinde die Krippen und den Lichterplatz hergerichtet. Neben der Krippe im Fenster im Gemeindehaus am Karlshof, das die Geburt Christi auf einem Paravent darstellt, kann auch die große Krippe in der Kirche St. Marien besichtigt werden. Zusammen mit Pfarrer Walter Albers haben nun stellvertretend für alle Beteiligten die Gruppenleiterinnen und Messdienerinnen Marie und Anna-Lena von Somnitz die Orte vorgestellt.

Der Lichterplatz und Krippe im Fenster werden täglich von 17 bis 20.30 Uhr beleuchtet. Die Krippe in der Kirche ist täglich von 12 bis 19 Uhr zu sehen.

Oliver Braun
Oliver Braun Redaktion Jever