Jever - Die Ausstellung „Vor Ort für globale Gerechtigkeit“ ist ab sofort täglich zwischen 8 und 19 Uhr in der Stadtkirche Jever zu sehen. Auf sechs Papptürmen wird gezeigt, wie Globalisierung den Alltag prägt und Entwicklungspolitik gemacht wird. Konzipiert wurde sie vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen (VED), zuvor stand sie in der Schlosskirche Varel und ist nun nach Jever gewandert. Dort bleibt sie bis zum 22. Juli.

Sie richtet sich an Schulklassen ab Jahrgang 9 und alle Interessierten. Der Eine-Welt-Kreis der ev. Kirchengemeinde, der die Ausstellung nach Jever geholt hat, bietet Führungen und Mitmachaktionen an, es gibt noch freie Plätze.

Das Thema „Fair Trade“ wird auf Einladung des Eine-Welt-Kreises am Freitag, 9. Juli, ab 16.30 Uhr in der Stadtkirche noch einmal besonders beleuchtet. Dann stellen sich die jeverschen Bürgermeisterkandidaten und die Kandidaten für den Stadtrat der Diskussion um die Fairtrade-Stadt Jever. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von „Blattgold“ aus Jever.

Jever ist seit 2018 Fairtrade-Stadt und vom Verein „TransFair“ zertifiziert. Jever war die erste Fairtrade-Stadt in Friesland. 2019/20 schaffte auch die Gemeinde Wangerland die Zertifizierung. In Friesland hat eine Steuerungsgruppe seit 2018 an der Umsetzung zur Fairtrade-Kommune gearbeitet, die Zertifizierung war für Herbst 2019 angestrebt worden und konnte letztlich 2020 umgesetzt werden.

Gefördert wird die Ausstellung vom Lenkungsausschuss Fairtrade-Stadt Jever und von der Steuerungsgruppe Fairtrade Landkreis Friesland.