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NWZonline.de Region Friesland

Noch nicht auf der Zielgeraden

09.11.2018

Jever Große Freude im Graftenhaus: Das Projekt „Jever für alle“ wird für weitere zwei Jahre, bis 2021, gefördert. Über den Förderbescheid hat Bianca Kopke von der Lebenshilfe nun freudig berichtet.

Das Projekt

„Jever für alle“ ist 2016 gestartet. Die Idee, ganz einfach gesagt: Mit verschiedenen Aktionen, Gruppen und Angeboten ganz Jever zusammenführen.

Dafür finden im Graftenhaus verschiedene Angebote statt – dazu gehören unter anderem Handarbeitsgruppen, Frühstücksrunden und Selbsthilfegruppen.

Jetzt wird das Projekt erneut für zwei Jahre gefördert: 52 Mitarbeiterstunden zahlt die Aktion Mensch zu 82 Prozent, das entspricht rund 87 600 Euro. Insgesamt entstehen Kosten von rund 106 000 Euro, die Differenz zahlt die Lebenshilfe.

Neben den Angestellten gibt es aber auch viele Ehrenamtliche, die sich beteiligen. 2016 wurden die Ehrenamtsstunden gezählt: rund 1700 Stunden.

„Jever für alle“ entstand 2016, das Graftenhaus dient hierfür als Plattform. Dort finden neben den regelmäßigen Vereinsaktivitäten auch inklusive Angebote und Veranstaltungen statt – und die stehen wirklich „für alle“ offen.

„Nun befanden wir uns schon auf der Zielgeraden, weil die Projektförderung zum 31. Januar 2019 auslaufen sollte“, sagte Bianca Kopke. „Ohne finanzielle Hilfe könnten wir nicht weitermachen.“ Bei einem erneuten Förderantrag gab es Schwierigkeiten: Es sollte eigentlich ein Schwerpunkt im Projekt gesetzt werden. „Den wollte ich aber nicht festlegen.“

Durch einen anderen Antrag hat es nun aber doch geklappt: Am 10. Oktober wurde er eingereicht und am 30. Oktober bereits bewilligt. Und jetzt ist die Freude groß – vor allem, weil noch einiges geplant ist. „Es wird neue Angebote geben, wie ein Leseangebot für Kinder“, sagte Bianca Kopke. Denn: „20 Prozent der Grundschüler können nicht richtig lesen. Sowohl Flüchtlinge als auch Einheimische sind zum gemeinsamen Leseangebot eingeladen.“

Darüber hinaus soll es ein niederschwelliges Angebot für Flüchtlingsfrauen geben, um noch besser die Sprache zu lernen. „Die Kinder lernen in Schulen, die Männer in Kursen – und die Frauen bleiben oftmals zuhause und kümmern sich um die Familie.“

Auch das Team um Bianca Kopke freut sich sehr. „Das ist hier so ein herausragendes und faires Miteinander“, sagte etwa Ingo Borgmann vom Seniorenbereit. Und auch die Stadt Jever unterstützt das Projekt. „Wir wären hier in Jever nicht so weit, wenn es das Projekt nicht geben würde“, sagte Mike Müller von der Stadt. „Nur durch ihr Engagement ist all das möglich.“

Als noch nicht klar war, dass „Jever für alle“ weiter gefördert wird, habe die Stadt schon über Alternativen nachgedacht, damit das Projekt weitergehen kann. „Auch wenn die nächsten zwei Jahre gesichert sind: wir überlegen uns trotzdem weitere Ideen“, so Müller. Schließlich werde durch das Projekt ganz Jever miteinander vernetzt – „und das ist der richtige Weg.“

Antje Brüggerhoff Agentur Hanz / Redaktion Jever
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