Jever - Ein Thema des Bauausschusses Jever, der auch für Straßen zuständig ist, war die Erneuerung der Bismarckstraße auf dem Abschnitt zwischen Hohnholzstraße und Lindenallee. Drei Vorschläge standen zur Debatte: Im ersten wäre die Straße so beibehalten worden; aber durch neue Standards würden die Gehwege breiter und Parken auf der Straße wäre nicht mehr möglich.

In der zweiten Variante gäbe es nur einen Gehweg, der dann sogar ein Stück breiter werden könnte – auf der Fahrbahn bliebe reichlich Platz zum Parken. Dadurch würde das Aussehen der Straße grundlegend verändert. Im dritten Vorschlag, der einstimmig angenommen wurde, hat Hans Wilhelm Schaus die Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt) bemüht und eine Lösung gefunden, mit der das Problem umgangen wird.

Da auf der Straße wenig Schwerlastverkehr herrscht, können die Sicherheitsstreifen auf beiden Seiten reduziert werden, so dass trotz den verbreiterten Gehwegen eine Fahrbahn von 5,50 Metern bleibt. So ist die Durchfahrtsbreite auch neben parkenden Autos gesichert.

Die Anlieger hatten sich dafür eingesetzt, dass die Parkmöglichkeiten an der Straße erhalten bleiben – offenbar ist auf den wenigsten Grundstücken ein Stellplatz möglich oder vorhanden. Es gab noch weiteren Input von Anliegern, die vor allem ihre hohen Kosten bemängelten.

Weitere Themen

Die Widmung einiger Straßenabschnitte, die bei einem Datenabgleich aufgefallen waren, wurde im Anschluss beschlossen. Dies betraf Teilbereiche der Straßen Am Langen Rick, Treidelweg und Am Woltersberg. Sie wurden zwar bereits als Straßen genutzt, hatten aber Nachteile, wenn es um Gebühren oder Beiträge ging. Es wurde einstimmig entschieden, die versäumte Widmung nachzuholen.

Außerdem wurde verkündet, dass der Bauantrag für die neue Feuerwache fertig gestellt wurde, es wurde auf kleinere Straßenmängel hingewiesen, Hendrik Theemann und Udo Albers brachten das Thema Sammelcontainer ein und Dieter Janßen schlug vor, die Wartezeit zum Aufheben von Beschlüssen an den Kreis anzugleichen.