Jever/Obenstrohe - Spielen sie, oder spielen sie nicht? Das ist in Zeiten immer höherer Inzidenzzahlen im Zuge der Omikron-Welle auch in der Handball-Landesklasse die Frage. Wurden alle für das Wochenende angesetzten Punktspiele der Männer und Frauen abgesagt, soll an diesem Montag das Derby zwischen den Männern der HG Jever/Schortens II und der SG Obenstrohe/Dangastermoor stattfinden. Der Anwurf des Spitzenspiels Dritter gegen Vierter, das im November ausgefallen war und nun nachgeholt wird, erfolgt um 19.30 Uhr in der Sporthalle Jahnstraße in Jever.

„Wir werden am Montag im Vorfeld alle testen und hoffen, dass wir spielen können“, sagt SG-Spielertrainer Marco Hoffmann: „Für uns ist das ein ganz wichtiges Spiel, um oben dran zu bleiben – und das ist unser Ziel.“

Allerdings hat das Team von HG-Coach Reiner Schumacher bislang erst ein Saisonspiel verloren. „Wir wissen, dass es in Jever absolut nicht einfach wird, Punkte zu entführen“, sagt Hoffmann: „Uns steht eine junge und motivierte Truppe gegenüber, die in Nicolas Beck über einen Spieler verfügt, der bisher pro Partie zehn Buden im Schnitt gemacht hat. Den müssen wir in den Griff bekommen.“

So baut Hoffman erneut auf eine kompakte Abwehr und starke Torhüter-Leistungen: „Dann haben wir eine Chance, etwas Zählbares mitzunehmen.“ Indes fehlen Helge Busemann, Nils Timme und Erik Brandt definitiv, während hinter dem Einsatz von Lucas Rüdebusch und Dennis Hauke ein Fragezeichen steht.

Henning Busch
Henning Busch Redaktion Friesland (Lokalsport)