Jever/Sande - Richtig glücklich mit dem Saison-Auftakt konnten weder die Frauen des TuS Sande noch die Männer des MTV Jever II sein, auch wenn sie keinen völligen Fehlstart hinlegten. In der Landesliga spielte Sande bei Wissingen II auf Augenhöhe und unterlag unglücklich mit 6:8. In der Verbandsliga gab es für die MTV-Reserve nach einem 0:9-Schock beim PSV Stade noch ein versöhnliches 8:8 beim TSV Lunestedt II.

Verbandsliga, Männer: Als „Auftakt nach Maß“ bezeichnete Tobias Masemann, Kapitän des MTV II, das 0:9 beim erfahrenen PSV Stade – natürlich ironisch. So etwas könne nach so langer Wettkampfpause aber passieren, fand er. Die Niederlage sei angesichts von fünf Fünf-Satz-Spielen auch etwas zu hoch ausgefallen.

Besser lief es anschließend in Lunestedt. Beim MTV zeigten sich vor allem Hendrik Hicken und Bennet Robben verbessert und konnten jeweils ihre Einzel gegen Matthias Willbrandt und Dennis Loockhoff sowie zusammen beide Doppel gewinnen. Weitere Punkte holten Janto Rohlfs/Manoel Engelbrecht sowie Patrick Kohlrautz gegen den jungen Luca Strauß.

Ärgerlich: Beim Stand von 4:1 mussten sich Rohlfs 9:11 und Kohlrautz 11:13 im fünften Satz geschlagen geben. Ein 6:1 hätte vielleicht schon den Widerstand der Gastgeber brechen können. „Es war mehr drin, aber auch weniger. Wir sind zufrieden“, meinte Kapitän Masemann.

Landesliga, Frauen: „6:8 nach solch einer Fahrt. Eine höhere Niederlage wäre eher weniger ärgerlich“, fand TuS-Abteilungsleiter Frank Black. Nach 160 Kilometern Anreise waren in Wissingen zwei junge Teams aufeinander getroffen. Mit einer Lang- und drei Kurznoppen-Spielerinnen waren die Gastgeberinnen sehr unbequem zu spielen.


Knackpunkt waren die Doppel, in denen Alea Augustin/Melina Gautzsch und Vanessa Black/Anna Boumann ohne Satzgewinn blieben, meinte Frank Black: „Vielleicht müssen wir da umstellen.“

Durch zwei nervenstarke 3:2-Siege von Vanessa Black, zwei Punkte der gut aufspielenden Gautzsch und einen Erfolg von Augustin schaffte Sande vor der letzten Einzelrunde noch den Ausgleich. Dort gewann Black zum dritten Mal. Im letzten Einzel hatte Boumann gegen Wissingens Nummer vier, Maike Niewöhner, die Chance zum Unentschieden. Die junge Sanderin kam aber mit deren unorthodoxen Spiel nicht zurecht und unterlag deutlich.