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NWZonline.de Region Friesland

Schaukeln und Hüpfen auch für Große

23.11.2018

Jever Die Ideen für den Mehrgenerationenpark auf Jevers Mehrzeckgelände am Mühlentief nehmen konkretere Formen an: Am Mittwochabend stellten die Planer vom Planungsbüro Gerdes in Oldenburg vor gut 20 Workshopteilnehmern und Bürgermeister Jan Edo Albers zwei mögliche Varianten vor, die sie aus den Vorschlägen der Bürger aus dem ersten Workshop erarbeitet hatten.

Bei beiden Varianten teilt sich das Gelände in einen Kernbereich im vorderen Bereich neben der Skateranlage als intensiver Spielbereich auch für Kleinkinder, in einen Übergangsbereich und in das kleine Wäldchen als Naturerlebnisbereich, der aber nicht weiter ausgestaltet wird.

Das bestehende Wegesystem wird um weitere Wege ergänzt, die die Bereiche miteinander verbinden.

Variante A

Der Weg, der den Mehrgenerationenpark umschließt, bekäme mehrere Holzfitnessstationen, die einfach und von jedem bedienbar sind. Es gibt Möglichkeiten zum Balancieren, für Dehnübungen, eine Hangelstrecke und einen Hindernisparcours.

Das ist den Bürgern besonders wichtig:

Spiel, Sport und Bewegung: Geräte für Jung und Alt (Rollstuhlgeräte), Trimm-Dich-Pfad; Wünsche: Wasserspiel und -matsch, Seilbahn; Umsetzung: Trainingszirkel, Klettern, Rutsche, Spieltische

Infrastruktur: Toiletten, Beleuchtung, Mehrgenerationenpark barrierefrei; Wünsche: Sitzbänke und Tische, (Hundefreilauf), Ruheplätze; Umsetzung: Grillplatz

Allgemeines: (Aufsicht, Parküberwachung), Öffnungszeiten, Nachhaltigkeit; Wünsche: Elemente Wasser, Erde, Feuer vereinen; Bedenken: Standort Mehrgenerationenpark zu abgelegen für Kinder und Senioren; Umsetzung: Teilentmoorung

Wald, Natur, Naturerleben: (Zugang Mühlentief) Natur nutzen; Wünsche: Wildnis „sehen“, Waldbereich für Kinder; Bedenken: Natur; Umsetzung: Naturerfahrung Kneippanlage und Barfußpfad

Sicherheit und Sauberkeit: Allgemeiner Übersichtsplan; Wünsche: Sicherheit; Bedenken: Versicherungen und Vandalismus

Bepflanzung: Wünsche: Weidenkreis und Obstgehölze; Umsetzung: Dichtbepflanzte Ruhezonen

Außerdem ist ein Fitnessparcours vorgesehen, der sich auf einer Fläche konzentriert und für sportlich Geübte gedacht ist. Auch ein Barfußpfad und Wassertreten sind geplant. Ein Highlight des Entwurfs: eine 50 Meter lange Seilbahn für Kinder, die von einem drei Meter hohen Hügel aus startet.

Auch ein Grillplatz und eine Feuerstelle mit Picknickbänken, die auch mit dem Rollstuhl befahrbar sind, und Sitzbänke sind eingeplant.

Spieltische für Schach, Mühle oder „Vier gewinnt“ könnte es auch geben. „Die Figuren könnten dort auch ausgeliehen werden, auch die Toiletten des Freibads könnten in der Saison mitgenutzt werden“, sagen die Planer.

Zudem gibt es Balancierstämme und ein Kriechrohr für Kinder. Im Kernbereich gibt es eine große Sandspielfläche und eine Himmelsschaukel, die auch für Erwachsene geeignet ist.

Der Kleinkindbereich verfügt über eine Bauchschaukel, einen Sandbagger und eine kleine Spielanlage. Der Sand dort unterscheidet sich vom Sand des restlichen Spielplatzes: Er ist feiner.

Für Größere gibt es einen Matsch-Wasser-Spieltisch, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist und ein großes Kletterstangengerüst, das aufgrund der Höhe unbedingt ein Mindestalter der Kinder erfordert. „Die Querbalken sind in einer Höhe, dass Kleinkinder und kleinere Kinder natürlich nicht heranreichen“, sagt Planer Gerdes.

Abgerundet wird der Vorschlag durch einen Fahrradabstellplatz.

Variante B

Auch bei der Variante B gibt es das Wegenetz mit Fitnessstationen. Die Variante unterscheidet sich aber durch eine anders angeordnete Sandfläche im Kernspielbereich. Außerdem gibt es bei dieser Variante ein Klanglabyrinth, eine Sinnesstation, ein barrierefreies Trampolin, das auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist, und die Spielanlage für die Kinder in der Mitte geht nicht so sehr in die Höhe, sondern legt den Fokus eher auf Balancieren, Klettern und Rutschen. Die Himmelsschaukel fällt bei dieser Variante weg.

Bei beiden Varianten enden die Spielplatznormen am Waldrand.

Stärkster Kritikpunkt

Mehrere Workshopteilnehmer, darunter Seniorenbeiratsvorsitzender Ingo Borgmann, vermissten Sportgeräte speziell für Senioren.

Größter Pluspunkt

Die Varianten wurden beide insgesamt positiv bewertet. Besonders viel Zustimmung bekamen das barrierefreie Trampolin, die Seilbahn und die Matsch- und Klettermöglichkeiten für Kinder. Außerdem stimmte die Mehrheit für Holz als naturnahes Material.

Vorgehen

Die Anregungen und Kritikpunkte aus dem Workshop, die nach der Vorstellung der Entwürfe auf Zettel geschrieben wurden, werden nun in die Entwürfe eingearbeitet. Im Anschluss wird das Ergebnis in der Arbeitsgruppe vorgestellt. Danach geht der Entwurf in den Ausschuss. Dabei sind noch viele Detail- und Umsetzungsfragen zu klären.

Rahel Wolf Agentur Hanz / Redaktion Jever
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