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NWZonline.de Region Friesland

Eine leidenschaftliche Hingabe

17.09.2018

Jever Ein Ortsverband ist nur so gut, wie seine Helfer: Das sagte Hartmut Duden, Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerk (THW) Jever, zu seiner 30 Mitglieder starken Helferschaar, für dessen Einsatz er sich bedankte.

Ehrungen

10 Jahre Mitgliedschaft: Sascha Bredow, Malte Brandenburg und Marcel Dieken. 20 Jahre: Dennis Rost. Helferzeichen Gold: Christian Hudoff, Alexander Rieken, Christian und Stefan Sleur, Markus Stegers und Denis Rast. Helferzeichen Gold mit Kranz: Hartmut Duden und Michael Falkenhof.

Seit mehr als 60 Jahren gibt es den THW-Ortsverband in Jever. Am Samstag traf sich die Helferschaar zur Ehrungsfeier, verbunden mit dem Tag der offenen Tür und dem abschließenden Helferfest. THW-Urgestein Erhard Bruns moderierte die Veranstaltung und stellte die lange Liste der Ehrengäste vor.

Zahlreich waren die Aktionen, die das THW in den vergangenen Jahren im Rahmen seiner Aufgaben im Bereich des Katastrophenschutzes und zum Wohle der Bürger von Friesland und Bundesweit durchgeführt hatte, berichte Duden.

Vom Einsatz zurück

Einige der Helfer waren soeben erst vom Einsatz zurückgekehrt: Sie hatten bei der Bekämpfung des Brandes auf der Lürssen-Werft großflächig ausgeleuchtet. Da der vorige Jahresrückblick bereits vier Jahre zurücklag, gab es auch allerlei an Ehrungen nachzuholen.

Erhard Bruns überraschte sichtlich seine Auszeichnung mit dem THW-Ehrenzeichen in Bronze. In ihrer Laudatio lobte die Landesbeauftragte Sabine Lackner die vielseitigen Talente des Geehrten, die er als Funkausbilder und in der Öffentlichkeitsarbeit bewies. Der Moorwarfer trat 1995 in die Hilfsorganisation ein und ist mit seiner leidenschaftlichen Hingabe Vorbild und Bereicherung im Bevölkerungsschutz, so die Landesbeauftragte.

Als Sprecher der Kommunalvertreter und Organisationen würdigte Bürgermeister Jan Edo Albers das ehrenamtliche Engagement der schlagkräftigen THW-Mannschaft. Gleichwohl hob er die großartige Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen in der Stadt hervor, die ihr Leistungsspektrum in unerschöpflicher Vielfalt unter Beweis stellen. Er habe die Erfahrung gemacht, dass Bürgerinnen und Bürger bei Einsatzsituationen die Leistung des THW deutlicher wahrnähmen als im Alltag.

Individuelle Fähigkeiten

Wesentlich, so Sabine Lackner, sei die Bandbreite der individuellen Fähigkeiten der vielen THW‘ler, die sich teilweise auch auf das jeweilige Berufsleben zurückführen ließen. Diese Fachkompetenz wird in einer Schnelleinsatzeinheit gemeinsam mit der DLRG als ein Modul für die europäische Union überregional umgesetzt.

Erwartungsvoll blickte sie in die Zukunft, da sich der Bund dem THW in jüngerer Vergangenheit unterstützend angenommen hat. Vorbei seien die Zeiten, wo wegen der Unterfinanzierung Betriebsmittel fehlten.

Viel Beifall erhielt das Blechbläserensemble der Kreismusikschule Wittmund-Friesland, geleitet von Jörg Bonin. Die fünf jungen Musiker Jonny Schmidt, Tomke Grabbe, Leo Hermes, Meret Severin und Friedrich Struß im Alter von sieben bis 13 Jahre spielten moderne Kompositionen in ausgezeichneter Klangqualität.

Mit einigen hundert Besuchern erfuhr das THW-Team beim Tag der offenen Tür auch von der Bevölkerung die Akzeptanz für ihre Arbeit nach dem Motto „Menschen – Technik – THW“.

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