Jever - Der Spielplan der Tischtennis-Oberliga beschert dem MTV Jever gleich zum Saisonbeginn eine schwere Aufgabe: An diesem Samstag ab 15.30 Uhr empfängt das MTV-Quartett mit dem SC Marklohe einen der Titelfavoriten in der Sporthalle am Maiengymnasium. Gemäß Hygienekonzept des Deutschen Tischtennisbundes (DTTB) besteht für Zuschauer Maskenpflicht.
Vom Sextett zum Quartett sind in dieser Saison nach Reduzierung der Mannschaftsstärke alle Teams der Regional- und Oberligen geworden. Beim MTV bilden nach Mathis Kohnes Abgang Adrian Dugiel, Fabian Pfaffe, Janek Hinrichs und Florian Schweizer die erste Vier. Jedoch wird Schweizer nur gelegentlich dabei sein, dafür sollen vor allem Hendrik Hicken und der in die Reserve heruntergerückte Patrick Kohlrautz einspringen.
Möglichst lange oben dranbleiben
Das Saisonziel? „Mindestens natürlich der Klassenerhalt, eigentlich wollen wir aber so lange wie möglich oben dabei sein“, hofft Pfaffe. Hinter den Favoriten ASC Göttingen und SC Marklohe sieht er die Liga als recht offen an. „Je nachdem, wie gut wir drauf sind, könnten wir auch um die Plätze dahinter mitspielen“, glaubt der MTV-Kapitän.
Der Blick auf die Aufstellungen zeigt: Dass in der Regionalliga durch die kleineren Teams Spieler frei geworden sind, wirkt sich kaum auf das Niveau der Oberliga aus – sicherlich auch durch die Unsicherheiten bei der Verpflichtung von Spielern aus dem Ausland. Nach einem Jahr Pause werden nun auch wieder Doppel gespielt. Trotz der Rotation an Position vier und damit auch im zweiten Doppel scheint der MTV gut gerüstet: Dugiel/Pfaffe sind erstmal gesetzt, sie lagen in der vorletzten Saison auf Rang drei der Oberliga-Rangliste der erfolgreichsten Paarungen.
Stark besetzter Gegner
Gegen Marklohe sei der MTV Außenseiter, glaubt Pfaffe: „Wenn wir gut drauf sind, ist vielleicht trotzdem etwas zu holen.“ Die Gäste um die Routiniers Florian Buch und Sven Hielscher im oberen Paarkreuz hatten die Liga im Vorjahr bei Saisonabbruch mit 10:0 Punkten angeführt und sind auch unten mit Max Kulins und dem jungen Bundeskader-Mitglied Bastian Meyer stark besetzt. Dazu kommen in Andre Kamischke und dem Ex-Jeveraner Niko Marek Ersatzleute auf gleichem Niveau.
