Eine Radreise in den südlichen Niederlanden haben jetzt elf Jeveraner unternommen. Dabei staunten sie über kulturelle Schätze und reizvolle Landschaften. Von Maastricht radelten sie 340 Kilometer entlang der Maas bis Arnheim und weitere 40 Kilometer nach Apeldoorn. Die Tour hatten Bernd Liesen und Rolf Steinemann ausgearbeitet. Wer diese Tour fahren möchte, braucht keine Landkarte. Denn der Radler fährt von Knotenpunkt zu Knotenpunkt, wo Übersichtskarten Orientierung geben. Gemütliche Dörfer und Städtchen, idyllische Seen und Moorlandschaften, versteckte Schlösser und Bauernhöfe wechseln sich ab. Der Schwierigkeitsgrad ist mit wenigen Steigungen als leicht einzustufen. Die Maas-Seen um Roermond bilden das größte zusammenhängende Wassersportgebiet in den Niederlanden. In Nijmegen zeigt das Fietsmuseum Velorama die umfangreichste Sammlung von Fahrrädern und Tretfahrzeugen in Westeuropa. Im 5400 Hektar großen privaten Nationalpark „De Hoge Veluwe“ stehen mehr als 2000 Fahrräder kostenlos zum Fahren durch den Park bereit. Das im Park integrierte Kröller-Müller Museum besitzt die zweitgrößte Van-Gogh-Sammlung der Welt. Einen Eindruck, wie die holländische Königsfamilie einst lebte, erhielt die Gruppe im Königsschloss Het Lo kurz vor Apeldoorn. Das Museum besticht mit historischen Gegenständen, Kunst und Mode, Kutschen und Oldtimern. Die Gärten und der Schlosspark befinden sich noch immer in ihrem Originalstil aus dem 17. Jahrhundert.
Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) aus Jever waren jetzt zu Gast bei der SPD-Bundestagsabgeordneten Karin Evers-Meyer in Berlin. In einem Gespräch im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hatten sie die Möglichkeit, zwei Themen intensiv zu diskutieren: Zum einen die Unterstützung der freiberuflichen Hebammen bei der Haftpflichtversicherung, zum anderen die Kostenstruktur bei Kindertagesstätten und Kindergärten. Wenn die Erziehung der Kinder durch entsprechend ausgebildetes Personal als frühkindliche Bildung definiert wird und somit zum Bildungssystem gehört, müsste sich das Land an den Personalkosten beteiligen. Zurück in Jever werden die Frauen der AsF weiter an diesen Themen arbeiten.
Jahrzehnte beim Landkreis Friesland: Johannes Günther Tjardes (ovales Bild) ist jetzt für 40-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst mit einer Ehrenurkunde von Frieslands Landrat Sven Ambrosy ausgezeichnet worden. Ambrosy beglückwünschte ihn und dankte ihm für seinen Einsatz. Tjardes hatte 1975 eine Ausbildung beim Landkreis Friesland begonnen, er arbeitet derzeit im Fachbereich Soziales und Senioren.
Die SPD-Fraktion im Stadtrat Jever hat Jugendherberge und Jugendhaus besucht und gemäß dem Motto „Einmal sehen ist besser als tausendmal hören“ mit der Herbergsleitung gesprochen. Die Jugendherberge wurde 2006 gebaut und hat 138 Betten. Etwa 20 000 Gäste nutzen pro Jahr die Jugendherberge – ein Drittel Schulklassen, ein Drittel Familien und Vereine sowie ein Drittel andere Organisationen. Gut genutzt würden auch die Seminarräume. Die Jugendherberge sei nach modernsten Gesichtspunkten gebaut, gut in Schuss und auch ein großer Wirtschaftsfaktor für die Stadt, so die Herbergsleitung. Im Anschluss fand ein Treffen mit Jugendhausleiter Detlef Berger statt. Das Jugendhaus wurde vor gut zehn Jahren im Sport- und Freizeitzentrum gebaut – das soll am 14. November entsprechenden gewürdigt werden. Das Gespräch zeigte, so SPD-Fraktionsvorsitzender Dieter Janßen, dass die Personalsituation sehr angespannt sei und Handlungsbedarf bestehe. Die SPD-Fraktion will sich für eine Lösung einsetzen, sagte Janßen.
Zum ersten Mal trafen sich die Skatfreunde des VdK-Ortsverbands Jever im Graftenhaus zu ihrem monatlichen zünftigen Preisskat. Spielleiter Manfred Sabrautzky begrüßte 21 Teilnehmer und erläuterte die Gepflogenheiten im neuen Gebäude, danach wurde gekämpft, gereizt und gespielt. Schon in der ersten Serie ging Fritz Grade mit 1196 Punkten in Führung vor Wolfgang Lalowski (1153). Nach zwei Serien à 32 Spielen hatte Fritz Grade mit 2373 Punkten die Nase vorn und verwies Wolfgang Lalowski (2169) auf den zweiten Platz. Dritter wurde Wolfgang Kunst (1761) vor Manfred Sabrautzky (1624) und Rolf Schmitz mit 1578 Spielpunkten. Nach langer Zeit wurde die 2000 Grenze von zwei Spielern geknackt.
