JEVERLAND - JEVERLAND/ANZ - Zum Gedenken der Opfer von Krieg und Gewalt finden im ganzen Jeverland am morgigen Volkstrauertag Feierstunden an den Ehrenmälern für die Toten der beiden Weltkriege statt.
In Jever beginnt die Gedenkfeier, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge organisiert, um 11.15 Uhr am Ehrenmal auf dem Schlossplatz. Abordnungen von Bundeswehr, Spielmannszug, Schützenverein und Freiwilliger Feuerwehr treten zur Kranzniederlegung durch Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt, Landrat Sven Ambrosy und Pastor Volker Landig an.
In Schortens beginnt die Feierstunde um 11.15 Uhr am Ehrenmal an der Menkestraße. Ansprachen halten Bürgermeister Gerhard Böhling und Pastor Gerd Küsel, es wirken auch der Gemischte Chor Schortens und die Original Friesländer mit.
In Sande legen die Freiwillige Feuerwehr und der Schützenverein um 11.15 Uhr einen Kranz zum Andenken an die Opfer der Kriege am Mahnmal nieder. In Gödens treten Schützen und Feuerwehr um 11.30 Uhr vor dem Ehrenmal an. Pastorin Gesine Boerma hält die Ansprache.
In Horumersiel legt die Marinekameradschaft um 16 Uhr einen Kranz am Küstenwachboot 19 nieder.
Zuvor finden in zahlreichen Kirchen des Jeverlands Gottesdienste zum Volkstrauertag statt. In Cleverns gestaltet der Posaunenchor unter Leitung von Hermann Janssen den Gottesdienst wie auch die anschließende Kranzniederlegung mit. Die Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Schortens lädt um 10 Uhr zum Gottesdienst mit Elisa Kauffeldt ein. Sie berichtet über ihre Erlebnisse im Krieg. Es wirken außerdem die Kirchenband Hekiba und Organist Günther Roth mit.
Mit den Sammelbüchsen der Deutschen Kriegsgräberfürsorge sind jetzt auch wieder viele Schüler und Soldaten im Jeverland unterwegs und bitten um Spenden für den Erhalt oder die Neuanlage von Grabstätten für Gefallene in aller Welt und die Jugendarbeit des Vereins.
In Schortens fand die Auftaktsammlung gestern statt. In Jever eröffnet heute Landrat Sven Ambrosy gemeinsam mit dem Kommandeur des Objektschutzregiments der Luftwaffe Oberst Karl-Heinz Kubiak und Bürgermeisterin Dankwardt in der Innenstadt die Sammlung.
