Neue Hospiz-Begleiter sind bei der Hospizbewegung Varel tätig: Dagmar Lang, Martina Sygo, Angelika Stepputat, Anne Grabhorn, Anne Büsing-Thaden, Britta Eden, Monika Kokoschka, Ursula Dananic, Erich Rühlmann, Ulrike Wulf, Martina Janßen und Christine Labansat. Bei der Abschlussveranstaltung dankten die Vorstandsmitglieder Dr. Ernst-Berthold Ahlhorn und Dr. Volker Schäfer ihnen für ihr Engagement. Die Tätigkeit hat ihren Schwerpunkt in der ambulanten Hospizarbeit, das bedeutet, dass die Menschen so lange als möglich in ihrem Zuhause – was auch ein Pflegeheim sein kann – betreut werden. Koordinatorin Annemarie Büppelmann erläutert, dass die Kompetenz der Begleiter vor allem in der psychosozialen Betreuung liegt, um den Menschen das bieten zu können, was sie brauchen: Zeit, Zuwendung und Gespräche, um Angst und Einsamkeit zu lindern. Auch die Angehörigen werden begleitet und entlastet, können außer Haus gehen, eventuell sogar ihre Arbeit fortsetzen. Der Einsatz ist ehrenamtlich. Weitere ehrenamtliche Hospiz-Begleiter werden dringend benötigt.

Grundvoraussetzung für eine aktive ehrenamtliche Begleittätigkeit in der Hospiz-Bewegung ist die Teilnahme an dem vom Verein angebotenen Lehrgang für Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat oder weitere Informationen zur Vareler Hospizbewegung wünscht, erhält unverbindlich Auskünfte unter Tel. 04451/ 804733 oder www.hospiz-varel.de.

Als eine Art friesische Rettungsgemeinschaft reisten die Johanniter-Ortsverbände Varel und Jeverland zum Landeswettkampf der Johanniter-Unfall-Hilfe. Die beiden Verbände aus dem Landkreis Friesland hatten sich zu einer gemeinsamen B-Mannschaft der 12- bis 18-jährigen Nachwuchsretter zusammengeschlossen. Mit Erfolg: Das Team belegte den vierten Platz unter 18 Mannschaften. „Ich bin unheimlich stolz auf diese Mannschaft“, sagt Marcus Cronau. Der Rettungsassistent hatte das Team trainiert und während der Wettkämpfe in Otterndorf betreut. Der Ortsverband Varel ging zudem in der Kategorie A der Sanitätshelfer ebenfalls mit einer gemischten Mannschaft an den Start.

Nachdem kurzfristig einige Teilnehmer ausgefallen waren, schlossen sich die Vareler Johanniter spontan mit dem Ortsverband Deister zusammen. Der Verband liegt im Regionalverband Niedersachsen Mitte. Für die Vareler Kollegen kein Problem. „Wir sind im Grunde alles Johanniter“, freute sich Michael Bunjes über die spontane Gemeinschaft. Er selber durfte nicht antreten, da er als Schiedsrichter eingeteilt war. Am Ende belegte die A-Mannschaft Varel/Deister Platz neun von elf gestarteten Teams.  

Wiedergewählt wurden in der jüngsten Sitzung des Gemeindekirchenrates der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Varel dessen Vorsitzender Pfarrer Martin Kubatta und sein Stellvertreter Klaus Engler. Satzungsgemäß war die Wahl zwei Jahre nach der Konstitution des Gremiums anberaumt worden. Die Wahl erfolgte einstimmig. Ein großes Lob gab es für die engagierte und sachkundige Arbeit des Vorsitzenden und seines Stellvertreters. Martin Kubatta und Klaus Engler führen auch den siebenköpfigen Kirchenvorstand an, der die Beschlüsse des Vareler Gemeindekirchenrates vorbereitet.