Für 40 Jahre ununterbrochene Zugehörigkeit zur Firma G. Nieland (Sanitär-Elektro-Heizung) in Zetel ist Ernst Schoon ausgezeichnet worden. Der Obermeister der Innung Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Eckhard Stein, und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Jade, Peter Brunken, überbrachten dem Zeteler eine Dankesurkunde und einen Präsentkorb. Firmeninhaber Gerd Nieland dankte seinem erfahrenen Mitarbeiter, der nächste Woche 65 Jahre alt wird und Ende Juni in Rente geht. Ernst Schoon hat vier von sechs Generationen der Firma Nieland erlebt; denn insgesamt hat er schon 45 Jahre für die Firma Betrieb gearbeitet. 1963 begann er bei Nieland mit seiner Lehre als Gas- und Wasserinstallateur. 1968 wechselte er als Betriebsschlosser zu Olympia nach Wilhelmshaven, kehrte aber 1973 zu Nieland zurück. Die Verbundenheit der Familie Schoon unterstrich Gerd Nieland damit, als er berichtete, dass der Sohn von Ernst Schoon auch seit vielen Jahren im Betrieb arbeitet und gerade seinen Meisterschule absolviert. Innungsmeister Stein wertete es als besonderes Zeichen, wenn jemand wie Ernst Schoon so lange in einem Betrieb arbeitet. Das werde es künftig wohl nicht mehr so oft geben. Junge Leute stiegen heute später in den Beruf ein und wechselten häufiger das Unternehmen. Auch für die Branche Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gelte die Kombination aus traditionellem Handwerk und innovativem Denken. 49 Betriebe mit durchschnittlich fünf Mitarbeitern gehören nach Angaben von Peter Brunken zur Innung. Pro Jahr beginnen 25 junge Leute eine Ausbildung in dem Handwerksberuf. Die Firma Nieland beschäftigt 16 Mitarbeiter.
Normalerweise benötigt das „Netzwerk Friesenkraft“ kein Geld um zu helfen. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, kostenlose Spenden anzunehmen und sie ebenso kostenlos an bedürftige Menschen weiter zu verteilen. Das unabhängige Netzwerk von und für Menschen, die selbst von Armut und Ausgrenzung betroffen sind, versteht sich als „Interessenvertretung gesellschaftlich und sozial Benachteiligter“, so Gründungsmitglied Marti na Jürgens. Seit einigen Jahren unterstützt auch Renate Jürgens aus Bohlenbergerfeld das Netzwerk durch Sachspenden von Büchern, Spielen, Kleidung, Bettwäsche, Haushaltsartikel und vielem mehr. Regelmäßig organisiert sie Flohmärkte und „erbt“ dabei so manches Stück für das Netzwerk. Bei einem vor kurzem durchgeführten Flohmarkt war erstmals der Kerzenstand der Jeringhaver Werkstätten aufgebaut und sorgte mit seinem begehrten Angebot für besonders viele Besucher. Aus der Kerzenzieherei waren Ingo Hildebrand, Monja Jürgens und Nicole Sommer vor Ort. An diesem Flohmarktwochenende erwirtschaftete der Kuchen- und Kaffeestand einen Überschuss von 260 Euro.
